Seelsorge für die katholischen Auslandsdeutschen
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BArch R 901/69466
BArch R 901 Auswärtiges Amt
Auswärtiges Amt >> R 901 Auswärtiges Amt, Kulturpolitische Abteilung [1920-1945] >> Ref. Kult. Gen.: Allgemeine Frage der deutschen und ausländischen Kulturpolitik. - Allgemeine Propagandafragen (Sprachregelung, Leitung der deutschen Informationsstellen, Propagandaschriften) >> Kirchensachen, allgemein, 1940 - 1942 >> Katholische Angelegenheiten, 1936 - 1942
Jan. 1931 - Okt. 1939
Enthält:
Staatliche Unterstützung durch: Zuschüsse; u. a. an Dr. Clemens Kopp, Paderborn, zur Erlangung von Nachrichten über die Lage der katholischen Deutschen in Bulgarien, der Türkei, Syrien, Palästina, Ägypten und Griechenland; dabei: Berichte des Erzbischofs von Köln, Kardinal Carl Josef Schulte, über die Tätigkeit der katholischen Auslandsseelsorge in den westlichen Ländern 1930 - 1932; Berichte über die Leistungen des St. Josephs-Missionsvereins für die deutsche katholische Auslandsseelsorge in Westeuropa, 1930 - 1934. - Devisenfreistellungen, v. a. für deutsche Seelsorger in Italien. - Aufenthalte katholischer Theologen in Deutschland; dabei: Bericht über den Aufenthalt von vier jugoslawischen Theologen im Volksbildungshaus Hoheneck im Aug. 1932. - Entsendung deutscher Theologen ins Ausland; auch: Flucht gerichtlich verfolgter Geistlicher ins Ausland. - Einstellung deutscher Priester im Auslandsdienst; dabei: Bewerbungen. - Verwendung der Lektion "Per anigratione" bei der Konsistorialkongretation und Gründung einer kirchlichen Zentralstelle für die Förderung der kirchlich-religiösen Belange der deutschen Minderheiten im Ausland; dabei: Erlaß an die deutsche Botschaft beim Vatikan.
Ernennungen: Bischof Dr. Berning zum Protektor der Seelsorge für Osteuropa und Außereuropa am 2. Dez. 1930; Glückwünsche zu seinem 25jährigen Bischofsjubiläum. - Kommissar für die deutsche Seelsorge in Italien, Hudal, Rektor der Anima. - Rektor am Campo Santo Teutonico in Rom, Dr. Joseph Hensler aus Frankfurt a. M.
Besprechung des VLR Dr. Terdenge mit dem Erzbischof von Köln, Kardinal Carl Josef Schulte als Protektor der seelsorgerischen Betreuung der Deutschen in den westlichen Ländern und dem Bischof von Osnabrück Dr. Berning als Protektor in den östlichen Ländern.
Zeitungsausschnitte: dabei: Dr. Max Größer P. S. M., Hamburg, Rom und das katholische Auslandsdeutschtum. Ein neuer wichtiger päpstlicher Erlaß. Aus: Kölnische Volkszeitung, Nr. 51b vom 28. Jan. 1931. - Ders., Die Stellung der Katholischen Kirchenleitung zur auslandsdeutschen Seelsorge, aus: Der Auslandsdeutsche, Jg. 14, Heft 4 von 1931. - Franz Riedl, Der auslandsdeutsche Seelsorger. Bedrückender Priestermangel, aus: Germania Nr. 394 vom 26. Aug. 1931. - Missionsgedanke und auslandsdeutsche Diaspora, aus: Germania, Nr. 133 vom 3. Mai 1935. - Dr. K. Junckerstorff, Berlin, Die Stellung des Genfer Abkommens über Oberschlesien im Rahmen des internationalen Minderheitsrechts, in: Bulletin international du droit des minorités, mars 1934.
Staatliche Unterstützung durch: Zuschüsse; u. a. an Dr. Clemens Kopp, Paderborn, zur Erlangung von Nachrichten über die Lage der katholischen Deutschen in Bulgarien, der Türkei, Syrien, Palästina, Ägypten und Griechenland; dabei: Berichte des Erzbischofs von Köln, Kardinal Carl Josef Schulte, über die Tätigkeit der katholischen Auslandsseelsorge in den westlichen Ländern 1930 - 1932; Berichte über die Leistungen des St. Josephs-Missionsvereins für die deutsche katholische Auslandsseelsorge in Westeuropa, 1930 - 1934. - Devisenfreistellungen, v. a. für deutsche Seelsorger in Italien. - Aufenthalte katholischer Theologen in Deutschland; dabei: Bericht über den Aufenthalt von vier jugoslawischen Theologen im Volksbildungshaus Hoheneck im Aug. 1932. - Entsendung deutscher Theologen ins Ausland; auch: Flucht gerichtlich verfolgter Geistlicher ins Ausland. - Einstellung deutscher Priester im Auslandsdienst; dabei: Bewerbungen. - Verwendung der Lektion "Per anigratione" bei der Konsistorialkongretation und Gründung einer kirchlichen Zentralstelle für die Förderung der kirchlich-religiösen Belange der deutschen Minderheiten im Ausland; dabei: Erlaß an die deutsche Botschaft beim Vatikan.
Ernennungen: Bischof Dr. Berning zum Protektor der Seelsorge für Osteuropa und Außereuropa am 2. Dez. 1930; Glückwünsche zu seinem 25jährigen Bischofsjubiläum. - Kommissar für die deutsche Seelsorge in Italien, Hudal, Rektor der Anima. - Rektor am Campo Santo Teutonico in Rom, Dr. Joseph Hensler aus Frankfurt a. M.
Besprechung des VLR Dr. Terdenge mit dem Erzbischof von Köln, Kardinal Carl Josef Schulte als Protektor der seelsorgerischen Betreuung der Deutschen in den westlichen Ländern und dem Bischof von Osnabrück Dr. Berning als Protektor in den östlichen Ländern.
Zeitungsausschnitte: dabei: Dr. Max Größer P. S. M., Hamburg, Rom und das katholische Auslandsdeutschtum. Ein neuer wichtiger päpstlicher Erlaß. Aus: Kölnische Volkszeitung, Nr. 51b vom 28. Jan. 1931. - Ders., Die Stellung der Katholischen Kirchenleitung zur auslandsdeutschen Seelsorge, aus: Der Auslandsdeutsche, Jg. 14, Heft 4 von 1931. - Franz Riedl, Der auslandsdeutsche Seelsorger. Bedrückender Priestermangel, aus: Germania Nr. 394 vom 26. Aug. 1931. - Missionsgedanke und auslandsdeutsche Diaspora, aus: Germania, Nr. 133 vom 3. Mai 1935. - Dr. K. Junckerstorff, Berlin, Die Stellung des Genfer Abkommens über Oberschlesien im Rahmen des internationalen Minderheitsrechts, in: Bulletin international du droit des minorités, mars 1934.
Auswärtiges Amt (AA), 1867-1945
Akte
deutsch
Ausgel. an das AA im März 2000
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 12:55 PM CEST
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