Georg Püebinger(1) von Tötendorff namens seiner Ehefrau Amaleya, Hans Stingelhaymer(2) von Thürnthenning (Tarentenning) als anwalt seiner unmündigen Tochter, die er von seiner verstorbenen Ehefrau Katherina, Tochter der verstorbenen Martin und Elisabeth Püehler, hat, Bernhard Tannhauser(3) von [Moos]Inning und Sigmund Pu{o}cher(4) von Erelpach als gerhaben der Erasmus, Haytt und Kaymer, Kinder der genannten Katherina Stinglhaimerin von ihrem ersten Ehemann, Balthasar Griesenauer(5) von Grafenstat als natürlicher Vogt und gerhab seiner Tochter Magdalena, die er von Magdalena, Tochter des genannten Ehepaar Püehler, hat, Hans Deininger(6) und Ludwig Ridler(7), beide Bürger von München und gerhaben der zwei Kinder Jörg und Elisabeth des verstorbenen Lienhard Püehler von Argat, verkaufen ihrem Schwager Paul Lämpfritzhaimer, Pfleger und Richter von Erding, und seiner Ehefrau Felicitas, ihrer Schwester, den Hof Eschlpach im Pfaffenhofener Landgericht und weitere Güter dort, den Hof Westerndorf im Dachauer Landgericht, einen Hof in Mammertshausen (Mammershause) im Schrobenhausener Landgericht, einen Hof in Mattenhofen im Schwaber [Markt Schwaben] Landgericht, eine Hube in Pergkhaim im Wolfratshausener Landgericht, vorbehaltlich einiger anderen Empfängern bestimmten Gülten. S1=A1. S2=A2. S3=A3. S4=A4. S5=A5. S6=A6. S7: Franz Ridler
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Georg Püebinger(1) von Tötendorff namens seiner Ehefrau Amaleya, Hans Stingelhaymer(2) von Thürnthenning (Tarentenning) als anwalt seiner unmündigen Tochter, die er von seiner verstorbenen Ehefrau Katherina, Tochter der verstorbenen Martin und Elisabeth Püehler, hat, Bernhard Tannhauser(3) von [Moos]Inning und Sigmund Pu{o}cher(4) von Erelpach als gerhaben der Erasmus, Haytt und Kaymer, Kinder der genannten Katherina Stinglhaimerin von ihrem ersten Ehemann, Balthasar Griesenauer(5) von Grafenstat als natürlicher Vogt und gerhab seiner Tochter Magdalena, die er von Magdalena, Tochter des genannten Ehepaar Püehler, hat, Hans Deininger(6) und Ludwig Ridler(7), beide Bürger von München und gerhaben der zwei Kinder Jörg und Elisabeth des verstorbenen Lienhard Püehler von Argat, verkaufen ihrem Schwager Paul Lämpfritzhaimer, Pfleger und Richter von Erding, und seiner Ehefrau Felicitas, ihrer Schwester, den Hof Eschlpach im Pfaffenhofener Landgericht und weitere Güter dort, den Hof Westerndorf im Dachauer Landgericht, einen Hof in Mammertshausen (Mammershause) im Schrobenhausener Landgericht, einen Hof in Mattenhofen im Schwaber [Markt Schwaben] Landgericht, eine Hube in Pergkhaim im Wolfratshausener Landgericht, vorbehaltlich einiger anderen Empfängern bestimmten Gülten. S1=A1. S2=A2. S3=A3. S4=A4. S5=A5. S6=A6. S7: Franz Ridler
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 2181
KU Regensburg-St. Emmeram F. 186
Registratursignatur/AZ: Kasten 6, Schublade Nr. 19, Nr. 7
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> III. 1401-1500
1484 Juni 10
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: sieben an Presseln anhängende Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Der brief ist geben an pfintztag vor sannt Veitstag nach Cristi unnsers lieben herren gepurde tausent vierhunndert und in dem vierundachtzigisten jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1484
Monat: 6
Tag: 10
Äußere Beschreibung: 23x59 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Der brief ist geben an pfintztag vor sannt Veitstag nach Cristi unnsers lieben herren gepurde tausent vierhunndert und in dem vierundachtzigisten jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1484
Monat: 6
Tag: 10
Äußere Beschreibung: 23x59 cm
Rüebinger: Georg, von Tötendorff
Püebinger: Amaleya, Ehefrau des Georg
Stingelhaymer: Hans, von Thürnthenning
Pühler: Katharina, Ehefrau des Hans Stingelhaymer
Pühler: Martin
Pühler: Elisabeth, Ehefrau des Martin
Tannhauser: Bernhard, von Moosinning
Pu{o}cher: Sigmund, von Erelpach
Griesenauer: Balthasar, von Grafenstat
Griesenauer: Magdalena d.J., Tochter des Balthasar
Griesenauer: Magdalena d.Ä., Ehefrau des Balthasar
Deininger: Hans, Bürger von München
Ridler: Ludwig, Bürger von München
Pühler: Jörg, Sohn des Lienhard
Pühler: Elisabeth, Tochter des Lienhard
Pühler: Lienhard, von Argat
Lämpfritzhaimer: Paul, Pfleger und Richter von Erding
Lämpfritzhaimer: Felicitas, Ehefrau des Paul
Ridler: Franz
Eschelbach (Gde. Wolnzach, Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm): Hof
Pfaffenhofen a.d.Ilm (Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm), Pfleggericht
Westerndorf (Gde. Haimhausen, Lkr. Dachau)
Dachau (Lkr. Dachau), Pfleggericht
Mammertshausen (Gde. Gerolsbach, Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm)
Schrobenhausen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen), Pfleggericht
Mattenhofen (Gde. Glonn, Lkr. Ebersberg)
Markt Schwaben (Lkr. Ebersberg), Pfleggericht
Pergkhaim ? (im Landgericht Wolfratshausen)
Wolfratshausen (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen), Pfleggericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ
CC0 1.0 Universell