Vor den Notaren Martin Laurentz und Jean Marschall zu Ourehe schließen Ritter Johann Friedrich von Helmstatt zu Hinsingen und Gabrielle Josephine, Tochter des +Ritters Johann Karl von Aussy zu Ourehe, kgl. Rittmeister und im Ritterschaftsausschuss des Bistums Toul, und seiner Frau Marie de la Chausse, einen Heiratsvertrag. Die Braut erhält von ihrer Großmutter Claude von Seraucourt bez. Obligationen und von ihrer Schwester Claude Henriette, Frau des Ritters Philipp Adam von Massenbach, Obristleutnant des Regiments zu Pferd des Kardinals Mazarin, deren Hälfte an Schloss Ourehe. Beistand des Bräutigams: Ritter Georg Bernhard von Massenbach, Kapitän zu Pferd im Dienst des frz. Königs, Albrecht de Bronne, Kapitän zu Pferd, Johann Huyn, Geheimer Rat, Generalleutnant der Baillage und Kanzler des Bistums Metz; auf seiten der Braut: Ritter Georg von Seraucourt, Gemahl der gen. Claude von Seraucourt, und Philipp Adam von Massenbach Siegler: Aussteller mit dem kgl. Signet Unterschriften: Brautleute und Beiständer
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Vor den Notaren Martin Laurentz und Jean Marschall zu Ourehe schließen Ritter Johann Friedrich von Helmstatt zu Hinsingen und Gabrielle Josephine, Tochter des +Ritters Johann Karl von Aussy zu Ourehe, kgl. Rittmeister und im Ritterschaftsausschuss des Bistums Toul, und seiner Frau Marie de la Chausse, einen Heiratsvertrag. Die Braut erhält von ihrer Großmutter Claude von Seraucourt bez. Obligationen und von ihrer Schwester Claude Henriette, Frau des Ritters Philipp Adam von Massenbach, Obristleutnant des Regiments zu Pferd des Kardinals Mazarin, deren Hälfte an Schloss Ourehe. Beistand des Bräutigams: Ritter Georg Bernhard von Massenbach, Kapitän zu Pferd im Dienst des frz. Königs, Albrecht de Bronne, Kapitän zu Pferd, Johann Huyn, Geheimer Rat, Generalleutnant der Baillage und Kanzler des Bistums Metz; auf seiten der Braut: Ritter Georg von Seraucourt, Gemahl der gen. Claude von Seraucourt, und Philipp Adam von Massenbach Siegler: Aussteller mit dem kgl. Signet Unterschriften: Brautleute und Beiständer
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 1188
1/7/25/p
Lit. E Nr. 46
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1660-1679
1660 (1660 Mai 8 Ourehe)
Urkunden
[1) Ausf., Unterschriften, LHAK 54 H 1323] 2) Zeitgenöss. Abschr. 6 Bl. - Rv. [3) Vidimus des Kraichgauer Ritterschaftsdirektoriums, 18.7.1769, LAS Helm-U 536]; aus Zug. 2001 Nr. 63
Aussy zu Ourehe, von; Gabrielle Josephine
Aussy zu Ourehe, von; Johann Karl, kgl. Rittmeister
Aussy zu Ourehe, von; Marie, geb. de la Chausse
Aussy, von; Claude Henriette
Bronne, de; Albrecht, Kapitän
Chaussée, de la; Marie
Helmstatt zu Hinsingen, von; Johann Friedrich
Huyn, Johann, Geheimer Rat und Kanzler des Bistums Metz
Laurentz, Martin, Notar zu Ourehe
Marschall; Jean, Notar zu Ourehe
Massenbach, von; Claude Henriette, geb. von Aussy
Massenbach, von; Georg Bernhard, Kapitän
Massenbach, von; Philipp Adam
Metz; Hochstift; Huyn, Johann, Kanzler
Séraucourt, de; Claude
Séraucourt, de; George
Ourche (Dép. Moselle?) [F]
Toul; Hochstift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:07 MESZ
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