Studienseminare in Braunschweig (Bestand)
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NLA WO, 36 A Nds
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.4 Behörden des Landes Niedersachsen (Nds) >> 3.4.16 Schulbehörden
1966-2003
Enthält: Protokolle
Geschichte des Bestandsbildners: Das Studienseminar Braunschweig für das Höhere Lehramt hat eine lange Tradition. Im Jahr 1891 wurde das Pädagogische Seminar am Herzoglichen Neuen Gymnasium (später Wilhelmsgymnasium genannt) eingerichtet. Leiter des Seminars war der Direktor des Gymnasiums. 1914 wurde ein zweites Seminar eröffnet, das aber nur bis 1922 Bestand hatte. 1920 wurde eine pädagogische Prüfung am Ende der Ausbildungszeit eingeführt. Eine Neuordnung des Seminars wurde 1925 durchgeführt und eine eigene Leitung eingeführt, die nicht mehr mit dem Direktorenamt des Wilhelmsgymnasiums verbunden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestanden in Braunschweig ab 1957 zwei Studienseminare für das Höhere Lehramt. Das Studienseminar II wurde geschlossen.
Das Studienseminar für das Lehramt an Grund-, Haupt und Realschulen in Braunschweig ist aus mehreren Vorgängereinrichtungen hervorgegangen. 1977 wurden zwei Ausbildungsseminare für die Lehrämter an Grund- und Hauptschulen eingerichtet (Ausbildungsseminar I und II). Zum Ausbildungsseminar I gehörte auch die Ausbildung für das Realschullehramt. Das Ausbildungsseminar II wurde zum 1. Mai 1982 geschlossen.
Ein staatliches Studienseminar für die Lehrämter an berufsbildenden Schulen gab es in Braunschweig bereits 1975 (Gewerbelehramt). 1979 bestanden zwei Seminare für Gewerbelehramt und für Handelslehramt des höheren Dienstes (Quelle: Staatshandbücher, Niedersachsen).
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: Juni 2008
Das Ausbildungsseminar Braunschweig für Lehrer für Fachpraxis existiert nicht mehr. Das Studienseminar Braunschweig für das Lehramt an berufsbildenden Schulen wurde zum 29. August 2011 von der Adresse Grüner Ring 1 in 38108 Braunschweig in die Münchenstraße 19 A, 38120 Braunschweig verlegt.
Stand: August 2011
Bestandsgeschichte: Die Prüfungsakten gelangen an das Niedersächsische Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hildesheim. Die Zugänge erfolgten 2008 und wurden von Dr. Schwarz verzeichnet.
Stand: Juni 2008
Die im April 2012 vom Studienseminar für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen abgegebenen Tagungspläne und Kurzprotokolle (Zg. 2012/026) sind inhaltlich nicht sonderlich ergiebig. In Ermangelung von ausführlichen Protokollen der Fachleitersitzungen, wie sie beim Seminar für berufbildende Schulen überliefert sind, wurden sie jedoch übernommen, um überhaupt das Aufgabenspektrum des Seminars abzubilden. Die entsprechenden ausführlichen Protokolle befinden sich bei den Fachleitern selber. Die Tagungsprotokolle korrespondieren mit den Kurzprotokollen. Sie wurden übernommen, um das Kurzprotokoll zu einem bestimmten Lerninhalt bei Bedarf gezielt auffinden zu können.
Stand: April 2012
Bearbeiter: Dr. Ulrich Schwarz (2008)
Bearbeiter: Christina Hillmann-Apmann (2011, 2012)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Geschichte des Bestandsbildners: Das Studienseminar Braunschweig für das Höhere Lehramt hat eine lange Tradition. Im Jahr 1891 wurde das Pädagogische Seminar am Herzoglichen Neuen Gymnasium (später Wilhelmsgymnasium genannt) eingerichtet. Leiter des Seminars war der Direktor des Gymnasiums. 1914 wurde ein zweites Seminar eröffnet, das aber nur bis 1922 Bestand hatte. 1920 wurde eine pädagogische Prüfung am Ende der Ausbildungszeit eingeführt. Eine Neuordnung des Seminars wurde 1925 durchgeführt und eine eigene Leitung eingeführt, die nicht mehr mit dem Direktorenamt des Wilhelmsgymnasiums verbunden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestanden in Braunschweig ab 1957 zwei Studienseminare für das Höhere Lehramt. Das Studienseminar II wurde geschlossen.
Das Studienseminar für das Lehramt an Grund-, Haupt und Realschulen in Braunschweig ist aus mehreren Vorgängereinrichtungen hervorgegangen. 1977 wurden zwei Ausbildungsseminare für die Lehrämter an Grund- und Hauptschulen eingerichtet (Ausbildungsseminar I und II). Zum Ausbildungsseminar I gehörte auch die Ausbildung für das Realschullehramt. Das Ausbildungsseminar II wurde zum 1. Mai 1982 geschlossen.
Ein staatliches Studienseminar für die Lehrämter an berufsbildenden Schulen gab es in Braunschweig bereits 1975 (Gewerbelehramt). 1979 bestanden zwei Seminare für Gewerbelehramt und für Handelslehramt des höheren Dienstes (Quelle: Staatshandbücher, Niedersachsen).
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: Juni 2008
Das Ausbildungsseminar Braunschweig für Lehrer für Fachpraxis existiert nicht mehr. Das Studienseminar Braunschweig für das Lehramt an berufsbildenden Schulen wurde zum 29. August 2011 von der Adresse Grüner Ring 1 in 38108 Braunschweig in die Münchenstraße 19 A, 38120 Braunschweig verlegt.
Stand: August 2011
Bestandsgeschichte: Die Prüfungsakten gelangen an das Niedersächsische Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hildesheim. Die Zugänge erfolgten 2008 und wurden von Dr. Schwarz verzeichnet.
Stand: Juni 2008
Die im April 2012 vom Studienseminar für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen abgegebenen Tagungspläne und Kurzprotokolle (Zg. 2012/026) sind inhaltlich nicht sonderlich ergiebig. In Ermangelung von ausführlichen Protokollen der Fachleitersitzungen, wie sie beim Seminar für berufbildende Schulen überliefert sind, wurden sie jedoch übernommen, um überhaupt das Aufgabenspektrum des Seminars abzubilden. Die entsprechenden ausführlichen Protokolle befinden sich bei den Fachleitern selber. Die Tagungsprotokolle korrespondieren mit den Kurzprotokollen. Sie wurden übernommen, um das Kurzprotokoll zu einem bestimmten Lerninhalt bei Bedarf gezielt auffinden zu können.
Stand: April 2012
Bearbeiter: Dr. Ulrich Schwarz (2008)
Bearbeiter: Christina Hillmann-Apmann (2011, 2012)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
2,7
Bestand
Literatur: Dieter Knuth u. Wolfgang Sturm (Hg.), 1891 - 1991. 100 Jahre Gymnasiallehrerausbildung in Braunschweig. Ältestes Studienseminar in Niedersachsen, 1991 (Zg. 358/91).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ