Klaus Cün, Urteilsprecher des Hofgerichts Rottweil bekennt dem Junker Eglof von Wartenberg, genannt von Wildenstein, anstatt und im Namen des Grafen Hermann von Sulz Hofrichter zu Rottweil, auf seinen Eid, dass er den Clewi Messerer von Freiburg, wie vom Hofgericht geboten, auf näher bezeichnete Güter des geächteten Berthold von Falkenstein (Valckenstain) eingesetzt hat, so dass Messner die Nutzung dieser Güter und Rechte 6 Wochen, 3 Tage und mehr besessen hat.
Vollständigen Titel anzeigen
Klaus Cün, Urteilsprecher des Hofgerichts Rottweil bekennt dem Junker Eglof von Wartenberg, genannt von Wildenstein, anstatt und im Namen des Grafen Hermann von Sulz Hofrichter zu Rottweil, auf seinen Eid, dass er den Clewi Messerer von Freiburg, wie vom Hofgericht geboten, auf näher bezeichnete Güter des geächteten Berthold von Falkenstein (Valckenstain) eingesetzt hat, so dass Messner die Nutzung dieser Güter und Rechte 6 Wochen, 3 Tage und mehr besessen hat.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 167 U 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 167 Herren, Freiherren und Grafen von Falkenstein
Herren, Freiherren und Grafen von Falkenstein >> Urkunden
1419 Mai 15 (Montag nach Cantate)
11,4 x 34 (Höhe x Breite)
Urkunden
Schaden: stark vergilbt, Schrift verblasst, kleine Löcher
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, abgegangen
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, abgegangen
Cün, Klaus; Urteilssprecher beim Hofgericht Rottweil, ca. 15. Jh.
Falkenstein, Berthold III. von; Adel, ca. 14./15. Jh.
Messerer, Clewi; Gutsbesitzer, ca. 15. Jh.
Sulz, Hermann von; Graf, Hofrichter, -1429
Wartenberg, Eglof von, genannt von Wildenstein; Hofrichter, 14./15. Jh.
Rottweil RW; Hofgericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland