F 112 - Chemische Industrie AG (Bestand)
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Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (Archivtektonik) >> F - Firmen
1908-1970
Firmensitz: Bochum Branche: Chemische Industrie gegr. 1870 durch Gustav Schulz; 1896 GmbH; 1907 Gustav Schulz & Cie Akt.-Ges. für chemische Industrie; 1908 Chemische Industrie AG; 1918 Übergang auf die Deutsche Ammoniak-Vereinigung GmbH (ab 1945 Ruhr-Stickstoff AG); seit 1953 Werk Bochum 5 der Ruhr-Schwefelsäure GmbH; um 1960 Löschung der eigenen Firma. Unternehmenszweck war ursprünglich der Handel mit Chemieerzeugnissen, später die Kohledestillation, ab 1905 die Produktion von Teer, Ammoniak und Schwefelsäure. 1 m Personal- und Gehaltsbücher 1916-1930 (6); Werkschronik seit 1916 (9); technische Manuskripte zur Schwefelsäure-Herstellung 1938, 1955 (1). Darin auch: Geschichte der Schwefelsäure-Vereinigung 1955 (1); Werkschronik der Chemische Fabrik Friedrich Curtius AG in Duisburg 1938, 1954 (1); Stickstoff-Syndikat GmbH in Bochum 1931-1943 (2).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ