Atomspiele - Welche Zukunft hat Neckarwestheim I?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/021 R100012/105
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/021 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2010
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18. Februar 2010
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) gibt sich gegenüber der Atom-Wirtschaft überraschend hart. Die Laufzeiten der Atomkraftwerke, sagt der Christdemokrat, will er nicht bis in alle Ewigkeit verlängern.
Jetzt laufen seine Parteifreunde, die Landes-Umweltministerin Tanja Gönner und der neue Ministerpräsident Stefan Mappus, Sturm dagegen. Es geht um die Zukunft des Reaktors Neckarwestheim I. Der müsste eigentlich in drei Monaten vom Netz. Gönner und Mappus wollen das verhindern und Neckarwestheim I zumindest bis in den Herbst hinüberretten. Dann will die Bundesregierung endgültig darüber entscheiden, wie, und unter welchen Bedingungen die Laufzeiten verlängert werden sollen.
Für die Stromerzeugung ist Neckarwestheim I jedenfalls verzichtbar. Weniger als ein Prozent der deutschen Gesamtstrommenge stammt aus dem Reaktor. Die deutschen Energiekonzerne produzieren mehr als genug Strom, die erneuerbaren Energien wachsen rasant. Warum also, will Ministerpräsident Mappus den Alt-Reaktor unbedingt am Laufen halten?
Jetzt laufen seine Parteifreunde, die Landes-Umweltministerin Tanja Gönner und der neue Ministerpräsident Stefan Mappus, Sturm dagegen. Es geht um die Zukunft des Reaktors Neckarwestheim I. Der müsste eigentlich in drei Monaten vom Netz. Gönner und Mappus wollen das verhindern und Neckarwestheim I zumindest bis in den Herbst hinüberretten. Dann will die Bundesregierung endgültig darüber entscheiden, wie, und unter welchen Bedingungen die Laufzeiten verlängert werden sollen.
Für die Stromerzeugung ist Neckarwestheim I jedenfalls verzichtbar. Weniger als ein Prozent der deutschen Gesamtstrommenge stammt aus dem Reaktor. Die deutschen Energiekonzerne produzieren mehr als genug Strom, die erneuerbaren Energien wachsen rasant. Warum also, will Ministerpräsident Mappus den Alt-Reaktor unbedingt am Laufen halten?
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Audio-Visuelle Medien
Neckarwestheim HN; Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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