Baptist Hülsbergh, Bürger zu Werl, und seine Frau Else bekunden, die Frau Hilberg Frytagh, die Subpriorin Catharine Schungels, die Kellnerin Elseke Vogts, und die Jungfern des Klosters zu Oelinghausen (Euulinckhausenn) hätten ihnen zwei Werler Morgen Landes überlassen. Diese liegen bei dem Siechenhause ungefähr im Süden am Weg, wo man von der Burg nach dem Siechenhause geht, auf der rechten Hand und stoßen im Norden auf den "Lutteken Thäns Grauen". Dabei liegt das Land der Herren von Marienfeld im Westen "thor negsten fähr landt". Im Osten liegen Gärten, die teilweise dem Johan Seggenboddenn, zum Teil den Brandis gehören. Die Eheleute haben diese zwei Morgen unter dem Pflug. Die Eheleute geben dafür dem Kloster ihre zwei Morgen "in dem Roiden Mehr". Diese stoßen im Süden auf den alten Hellweg, der von dem Siechenhause nach Büderich (Buercke) geht, und im Norden auf ein Land von 1 1/2 Morgen, das der Licentiat Gerhardt Kleinsorgh besät. Im Osten befindet sich Land, das Christian Kleinsorgh besät und das auf die oben erwähnten zwei Morgen stößt und auf diesem umkehrt. Im Westen haben die Eheleute Land entlang, durch das ein grüner Weg durchgeht, und an einem Ort, wo die beiden Hellwege zusammenkommen. Ankündigung des Siegels durch Baptist sowie der Unterschriften von ihm und seiner Frau Else. Gegeben 1575 April 30 (uff abendt sanctorum Philippi et Jacobi apostolorum).