D - Private Nachlässe und Sammlungen
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Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik)
Tektonikbeschreibung: Das Landeskirchliche Archiv verwahrt private Nachlässe und Sammlungen einer Vielzahl von Persönlichkeiten des kirchlichen Lebens. Besonderes Gewicht hat der Nachlass des Landesbischofs Theophil Wurm (1868 –1953) mit seiner Bedeutung für die kirchengeschichtliche Forschung zum Nationalsozialismus und zur unmittelbaren Nachkriegszeit. Erwähnenswert sind überdies etwa der Nachlass des Dekans Theodor Dipper (1903 –1967) mit umfangreichem Quellenmaterial zur Evangelischen Bekenntnisgemeinschaft in Württemberg oder der Nachlass des Prälaten Karl Hartenstein (1897–1952), welcher sowohl für die Landeskirche als auch die Evangelische Kirche Deutschland und die Basler Mission in maßgeblicher Rolle fungierte.
Weitere Beispiele sind das Archiv des bedeutenden Neutestamentlers Adolf Schlatter (1852 –1938) und das Blumhardt-Archiv mit einer Fülle von Briefen und Werkmanuskripten des Pfarrers Johann Christoph Blumhardt (1805 –1880).
Weitere Beispiele sind das Archiv des bedeutenden Neutestamentlers Adolf Schlatter (1852 –1938) und das Blumhardt-Archiv mit einer Fülle von Briefen und Werkmanuskripten des Pfarrers Johann Christoph Blumhardt (1805 –1880).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ