Coast - Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (Bestand)
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25005
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Geschichte des Bestandsbildners: In Sachen Nachhaltigkeit setzt die Universität Oldenburg ein Signal: Heute (15. Juni 2006) nimmt das neu gegründete Wissenschaftliche Zentrum COAST mit einer Auftaktveranstaltung die Arbeit auf. Das Zentrum bündelt künftig die Umwelt- und Nachhaltig-keitskompetenzen von vier etablierten Instituten. Bislang einzigartig ist dabei vor allem die Kombination ganz verschiedener Disziplinen – der Natur- und Wirtschaftswissenschaften, der Informatik und der Regenerativen Energien sowie der Küstenforschung. 20 ProfessorInnen mit über 100 wissenschaftlichen MitarbeiterInnen haben sich unter dem Dach von COAST versammelt.
Zu den COAST-Partnern gehören das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), das sich mit Küsten- und Flachmeerforschung befasst, das Zentrum für Windenergieforschung (ForWind), das im Bereich Physik angesiedelt ist, das Oldenburg Center für Sustainability Economics and Management CENTOS mit Schwerpunkten in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften sowie das Interdisziplinäre Zentrum für Umweltmodellierung (CEM).
„Mit COAST wollen wir an neue Grenzen vordringen“, sagt der Direktor des Zentrums Prof. Dr. Joachim Peinke, „denn für die Nachhaltigkeitsforschung ist ja gerade die Arbeit im Grenzbereich zwischen den Disziplinen von Interesse und besonderer Bedeutung.“ Der Name COAST sei eine Anlehnung an die Küstennähe des Standorts Oldenburg. „Wir setzen so einen regionalen Schwerpunkt. Auf der anderen Seite aber ist unsere Forschung global, da die Küstenzonen überall von entscheidender Bedeutung sind und durch Klimaänderung stark beeinflusst werden.“ Heute leben 80 Prozent aller Menschen in Küstenräumen. Die Meeres- und insbesondere Flachmeerforschung, aber auch regenerative Energien wie Windenergie sowie landschaftsökologische Aspekte der Küstenräume, werden somit künftig von großer Bedeutung sein.
Zu den Aufgaben des neuen Zentrums gehört u.a. die Koordination und Gestaltung der Lehre in einem neuen Mastercluster. Studierende lernen dort, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte nicht nur von einer Seite anzugehen – beispielsweise der naturwissenschaftlich-technischen oder ökonomischen getrennt von einander, sondern sich umfassend mit einem Thema zu befassen. So gehören zu einem Studium der Windenergietechnik zum Beispiel nicht allein technische, sondern auch wirtschaftliche und rechtliche Aspekte.
Studieninteressierte werden künftig zwischen den folgenden sieben Masterstudiengängen wählen können. Postgraduate Programme Renewable Energy, European Renewable Energy Centres, Sustainability Economics and Management, Landschaftsökologie, Marine Umweltwissenschaften, Umweltmodellierung und Coastal Zone Management. Damit steht den BewerberInnen eine breite Palette an forschungs- und anwendungsbezogenen Studiengängen mit ausgeprägtem internationalen Zuschnitt zur Auswahl. Je nach Interessensschwerpunkt können Studierende diverse Module aus den unterschiedlichen Fächern belegen. „Mit dem Wissenschaftlichen Zentrum COAST und dem neuen Mastercluster setzen wir die Tradition einer umweltorientierten Universität fort und schaffen eine neue Qualität“, betont der Präsident der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Uwe Schneidewind. „Die Universität Oldenburg hat früher als die meisten anderen diesen Bereich zu dem ihren gemacht. An keinem anderen Hochschulstandort kann man diese Thematik, deren Bedeutung für die Zukunft der Gesellschaft nicht hoch genug veranschlagt werden kann, derart umfassend studieren.“ COAST helfe die Querbezüge zwischen den Disziplinen nochmals zu stärken. Oldenburg sei zudem als „Küsten-Uni“ ein hervorragender Standort für diese Forschung. (PM 206/2006)
Der Physiker Prof. Dr. Joachim Peinke ist weitere zwei Jahre Direktor des Zentrums für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST) der Universität Oldenburg. Sein Stellvertreter bleibt der Betriebswirt Prof. Dr. Reinhard Pfriem. COAST bündelt als interdisziplinäre Einrichtung Forschung, Lehre und Beratung in den Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften. Mehr als 200 Personen – vornehmlich NaturwissenschaftlerInnen und Ökonomen - arbeiten in den COAST-Mitgliedseinrichtungen. Dazu gehören das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), das Zentrum für Windenergieforschung Forwind, das Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management (CENTOS) und das Center for Environmental Modelling (CEM). Obwohl erst zwei Jahre alt habe sich COAST mit seinen Projekten und Veröffentlichungen im nationalen und europäischen Wissenschaftsnetz bereits gut sichtbar gemacht, sagte Peinke anlässlich seiner Wiederwahl. Schon in naher Zukunft erwarte das Zentrum weitere große Projekte im Bereich Klimafolgenforschung. (PM 241/2008)
Der Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Jorge Marx Gómez ist neuer Direktor des Zentrums für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST) der Universität Oldenburg. Er folgt auf den Physiker Prof. Dr. Joachim Peinke. Stellvertretender Direktor bleibt der Geograf Prof. Dr. Ingo Mose.
Als fakultätsübergreifende Einrichtung bündelt COAST interdisziplinäre Forschung und Lehre zu Umwelt und Nachhaltigkeit in Kooperation mit Partnern aus der Gesellschaft. Die Mitgliedseinrichtungen an der Universität sind das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), das Zentrum für Windenergieforschung ForWind, das Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management (CENTOS), das Center for Environmental Modelling (CEM) und das Zentrum für nachhaltige Raumentwicklung in Oldenburg (ZENARiO).
„COAST ist es in den letzten Jahren gelungen, auf wichtigen Zukunftsfeldern – wie etwa den erneuerbaren Energien oder der klimaangepassten Landnutzung und Wasserwirtschaft – Lösungen von der Grundlagenforschung in die Praxis zu übertragen“, so der bisherige Direktor Peinke. Das Zentrum habe neue Methoden interdisziplinärer Forschung in die Wissenschaftslandschaft eingebracht. Die Studierenden in den neun Studiengängen im Master-Cluster Umwelt und Nachhaltigkeit profitierten von diesen neuen Methoden und Ansätzen unmittelbar. (PM 119/2017)
Die Nachhaltigkeitsforscherinnen Dr. Leena Karrasch und Malena Ripken haben die Leitung des fakultätsübergreifenden Zentrums COAST der Universität Oldenburg übernommen. Sie treten die Nachfolge von Dr. Thomas Klenke an, der in den Ruhestand gegangen ist (PM 44/23).
Zu den COAST-Partnern gehören das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), das sich mit Küsten- und Flachmeerforschung befasst, das Zentrum für Windenergieforschung (ForWind), das im Bereich Physik angesiedelt ist, das Oldenburg Center für Sustainability Economics and Management CENTOS mit Schwerpunkten in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften sowie das Interdisziplinäre Zentrum für Umweltmodellierung (CEM).
„Mit COAST wollen wir an neue Grenzen vordringen“, sagt der Direktor des Zentrums Prof. Dr. Joachim Peinke, „denn für die Nachhaltigkeitsforschung ist ja gerade die Arbeit im Grenzbereich zwischen den Disziplinen von Interesse und besonderer Bedeutung.“ Der Name COAST sei eine Anlehnung an die Küstennähe des Standorts Oldenburg. „Wir setzen so einen regionalen Schwerpunkt. Auf der anderen Seite aber ist unsere Forschung global, da die Küstenzonen überall von entscheidender Bedeutung sind und durch Klimaänderung stark beeinflusst werden.“ Heute leben 80 Prozent aller Menschen in Küstenräumen. Die Meeres- und insbesondere Flachmeerforschung, aber auch regenerative Energien wie Windenergie sowie landschaftsökologische Aspekte der Küstenräume, werden somit künftig von großer Bedeutung sein.
Zu den Aufgaben des neuen Zentrums gehört u.a. die Koordination und Gestaltung der Lehre in einem neuen Mastercluster. Studierende lernen dort, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte nicht nur von einer Seite anzugehen – beispielsweise der naturwissenschaftlich-technischen oder ökonomischen getrennt von einander, sondern sich umfassend mit einem Thema zu befassen. So gehören zu einem Studium der Windenergietechnik zum Beispiel nicht allein technische, sondern auch wirtschaftliche und rechtliche Aspekte.
Studieninteressierte werden künftig zwischen den folgenden sieben Masterstudiengängen wählen können. Postgraduate Programme Renewable Energy, European Renewable Energy Centres, Sustainability Economics and Management, Landschaftsökologie, Marine Umweltwissenschaften, Umweltmodellierung und Coastal Zone Management. Damit steht den BewerberInnen eine breite Palette an forschungs- und anwendungsbezogenen Studiengängen mit ausgeprägtem internationalen Zuschnitt zur Auswahl. Je nach Interessensschwerpunkt können Studierende diverse Module aus den unterschiedlichen Fächern belegen. „Mit dem Wissenschaftlichen Zentrum COAST und dem neuen Mastercluster setzen wir die Tradition einer umweltorientierten Universität fort und schaffen eine neue Qualität“, betont der Präsident der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Uwe Schneidewind. „Die Universität Oldenburg hat früher als die meisten anderen diesen Bereich zu dem ihren gemacht. An keinem anderen Hochschulstandort kann man diese Thematik, deren Bedeutung für die Zukunft der Gesellschaft nicht hoch genug veranschlagt werden kann, derart umfassend studieren.“ COAST helfe die Querbezüge zwischen den Disziplinen nochmals zu stärken. Oldenburg sei zudem als „Küsten-Uni“ ein hervorragender Standort für diese Forschung. (PM 206/2006)
Der Physiker Prof. Dr. Joachim Peinke ist weitere zwei Jahre Direktor des Zentrums für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST) der Universität Oldenburg. Sein Stellvertreter bleibt der Betriebswirt Prof. Dr. Reinhard Pfriem. COAST bündelt als interdisziplinäre Einrichtung Forschung, Lehre und Beratung in den Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften. Mehr als 200 Personen – vornehmlich NaturwissenschaftlerInnen und Ökonomen - arbeiten in den COAST-Mitgliedseinrichtungen. Dazu gehören das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), das Zentrum für Windenergieforschung Forwind, das Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management (CENTOS) und das Center for Environmental Modelling (CEM). Obwohl erst zwei Jahre alt habe sich COAST mit seinen Projekten und Veröffentlichungen im nationalen und europäischen Wissenschaftsnetz bereits gut sichtbar gemacht, sagte Peinke anlässlich seiner Wiederwahl. Schon in naher Zukunft erwarte das Zentrum weitere große Projekte im Bereich Klimafolgenforschung. (PM 241/2008)
Der Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Jorge Marx Gómez ist neuer Direktor des Zentrums für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST) der Universität Oldenburg. Er folgt auf den Physiker Prof. Dr. Joachim Peinke. Stellvertretender Direktor bleibt der Geograf Prof. Dr. Ingo Mose.
Als fakultätsübergreifende Einrichtung bündelt COAST interdisziplinäre Forschung und Lehre zu Umwelt und Nachhaltigkeit in Kooperation mit Partnern aus der Gesellschaft. Die Mitgliedseinrichtungen an der Universität sind das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), das Zentrum für Windenergieforschung ForWind, das Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management (CENTOS), das Center for Environmental Modelling (CEM) und das Zentrum für nachhaltige Raumentwicklung in Oldenburg (ZENARiO).
„COAST ist es in den letzten Jahren gelungen, auf wichtigen Zukunftsfeldern – wie etwa den erneuerbaren Energien oder der klimaangepassten Landnutzung und Wasserwirtschaft – Lösungen von der Grundlagenforschung in die Praxis zu übertragen“, so der bisherige Direktor Peinke. Das Zentrum habe neue Methoden interdisziplinärer Forschung in die Wissenschaftslandschaft eingebracht. Die Studierenden in den neun Studiengängen im Master-Cluster Umwelt und Nachhaltigkeit profitierten von diesen neuen Methoden und Ansätzen unmittelbar. (PM 119/2017)
Die Nachhaltigkeitsforscherinnen Dr. Leena Karrasch und Malena Ripken haben die Leitung des fakultätsübergreifenden Zentrums COAST der Universität Oldenburg übernommen. Sie treten die Nachfolge von Dr. Thomas Klenke an, der in den Ruhestand gegangen ist (PM 44/23).
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.02.2026, 08:13 MEZ