"Hitlers Traum von Mickey Mouse"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 R140047/102
J 25_G221_138, Teil 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Filmdokumente >> Reportagen
(1937-1943), 1999
Enthält:
Ein Arte-Themenabend "Der lächerliche Führer", zusammengestellt von Ute Casper
Mitarbeit: Heike Wilke
Graphische Gestaltung: Lothar Burg, Eric Bernaud, Valerie Julien,
Texte: Beatrice Meier, Anne Schaeffer
Produktion: Peter Felger, Heike Lettau
0:00:00 - 0:56:20
Dokumentarfilm "Hitlers Traum von Mickey Mouse" von Ulrich Stoll über den Zeichentrickfilm im Dritten Reich
Kamera: Peter Beringhoff, Klaus Sturm
Sprecher: Matthias Ponnier, Bernd Kuschmann, Rainer Pause
Inhalt:
Mit seinem für WDR und Arte produzierten Film zeigt Stoll ein Stück kaum bekannter deutscher Filmgeschichte: Im Sommer 1941 wurde im Auftrag von Propagandaminister Joseph Goebbels die "Deutsche Zeichenfilm GmbH" gegründet. Goebbels, der sich wie Hitler für Mickey Mouse-Filme begeisterte, plante mit dem Trickfilmstudio unterhaltsame Zeichentrickfilme herzustellen, die nicht zuletzt mit den Disney-Produktionen in Konkurrenz treten sollten.
Mit den heute fast neunzigjährigen Animationszeichnern Gerhard Fieber, Heinz Tischmeyer und Jirí ¿ebestík dokumentiert Stoll die Arbeit der Zeichenfilm GmbH. In dem Trickfilmstudio entstanden neben Unterhaltungsfilmen auch propagandistische Zeichentrickfilme, in denen gegen die Juden und den militärischen Feind gehetzt wurde. Als der totale Kriegseinsatz ausgerufen wurde, stellte das Studio seinen Dienst ein, hunderte von Animationszeichnern bearbeiteten nun Zeichenaufträge der Rüstungsindustrie.
Erstmals ausgestrahlt wurde "Hitlers Traum von Mickey Mouse" 1999 im Rahmen des Arte-Themenabends "Der lächerliche Führer" und im WDR Fernsehen.
(pressrelations.de)
0:56:00 - 1:21:10
Zwei Zeichentrickfilme:
- Die Schlacht um Miggershausen (1937);
- Hochzeit im Korallenmeer (1943)
Ein Arte-Themenabend "Der lächerliche Führer", zusammengestellt von Ute Casper
Mitarbeit: Heike Wilke
Graphische Gestaltung: Lothar Burg, Eric Bernaud, Valerie Julien,
Texte: Beatrice Meier, Anne Schaeffer
Produktion: Peter Felger, Heike Lettau
0:00:00 - 0:56:20
Dokumentarfilm "Hitlers Traum von Mickey Mouse" von Ulrich Stoll über den Zeichentrickfilm im Dritten Reich
Kamera: Peter Beringhoff, Klaus Sturm
Sprecher: Matthias Ponnier, Bernd Kuschmann, Rainer Pause
Inhalt:
Mit seinem für WDR und Arte produzierten Film zeigt Stoll ein Stück kaum bekannter deutscher Filmgeschichte: Im Sommer 1941 wurde im Auftrag von Propagandaminister Joseph Goebbels die "Deutsche Zeichenfilm GmbH" gegründet. Goebbels, der sich wie Hitler für Mickey Mouse-Filme begeisterte, plante mit dem Trickfilmstudio unterhaltsame Zeichentrickfilme herzustellen, die nicht zuletzt mit den Disney-Produktionen in Konkurrenz treten sollten.
Mit den heute fast neunzigjährigen Animationszeichnern Gerhard Fieber, Heinz Tischmeyer und Jirí ¿ebestík dokumentiert Stoll die Arbeit der Zeichenfilm GmbH. In dem Trickfilmstudio entstanden neben Unterhaltungsfilmen auch propagandistische Zeichentrickfilme, in denen gegen die Juden und den militärischen Feind gehetzt wurde. Als der totale Kriegseinsatz ausgerufen wurde, stellte das Studio seinen Dienst ein, hunderte von Animationszeichnern bearbeiteten nun Zeichenaufträge der Rüstungsindustrie.
Erstmals ausgestrahlt wurde "Hitlers Traum von Mickey Mouse" 1999 im Rahmen des Arte-Themenabends "Der lächerliche Führer" und im WDR Fernsehen.
(pressrelations.de)
0:56:00 - 1:21:10
Zwei Zeichentrickfilme:
- Die Schlacht um Miggershausen (1937);
- Hochzeit im Korallenmeer (1943)
1'21
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Barten, Egbert; Filmhistoriker
Kuschmann, Bernd; Sprecher
Sebestik, Jiri; Trickfilmzeichner
Wiskandt, Bernd
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
15.04.1970, 00:00 MEZ
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