Wolfgang als derzeit ältester regierender G. zu Orttenburg und Johannss von Aichperg, Hr. zu Hallss, Saldnnaw und Moss, Erbmarschall des Stiftes Regensburg, Pfleger zu Matsee, vergleichen sich in ihrem seit ihren Voreltern dauernden Streit um genannte Güter und Einöden, die der von Aichperg in der Grafschaft Orttenburg liegen hat, nämlich Schmalczenöder, der Braitinnter, Kluegsoder, Hilgkinnger, der Otnnöder, Pueczenperger, Aunperger, Brannczenöder, der Ober und Vnnder Rhienner, Puechleutner, Theuflsperger, in dem Schefpach der Schneider, der Fröschl, der Schefpegkh, der Raitl und der Hartl daselbst, der Bernntobler, der Haslinger, Probstöder, Stamdiller, der Chuplwaider, der Schleotter, der Vnndennhartobler am Gut und Mühle daselbst, nach dem Rat des Hr. Vlrich G. zu Orttemburg und Wolfganng Nustorffer zu Peinungen, Erbmarschall des Stiftes Salzburg, ihrer Vetter, Eidam, Nachbar und Schwager, dahingehend, dass der von Aichperg und dessen Erben die genannten Güter und Einöden mit allen Gerechtigkeiten, wie Hofmarksobrigkeit Robot und Scharwerk unbeirrt besitzen, dem G. jedoch die Hochobrigkeit über diese Güter und Einöden zusteht ohne Schmälerung durch den von Aichperg und seine ERbenk Kein Teil beirrt den andern im hergebrachten Weiderecht und Viehtrieb. Der Vergleich wird in zwei gleichlautenden Ausfertigungen gegeben.; S 1 und 2: die Ausst., S 3: G. Vlrich, S 4: der [Wolfgang] von Nustorff.