Kläger: Jakob Anastas, Schiffer und Bürger, früher zu Amsterdam, dann zu Glückstadt (Beklagter).- Beklagter: Peter Petersen Stoth, Reeder und Bürger, früher zu Amsterdam, dann zu Glückstadt, in Vollmacht des verstorbenen Wilhelm Lüchtemacher, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis et mandati pro relaxando arresto sine clausula; Personalarrest eines Schiffers wegen der Abrechnung über den Transport und Verkauf von Gütern nach Guinea (Westafrika)
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Kläger: Jakob Anastas, Schiffer und Bürger, früher zu Amsterdam, dann zu Glückstadt (Beklagter).- Beklagter: Peter Petersen Stoth, Reeder und Bürger, früher zu Amsterdam, dann zu Glückstadt, in Vollmacht des verstorbenen Wilhelm Lüchtemacher, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis et mandati pro relaxando arresto sine clausula; Personalarrest eines Schiffers wegen der Abrechnung über den Transport und Verkauf von Gütern nach Guinea (Westafrika)
211-2_A 16
A 865
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> A
1649-1654
Enthält: (4) Kläger: Dr. Conrad Blawfelder (Blaufelder). Beklagter: Dr. Johann Georg von Gülchen.- Instanzen: 1. Obergericht 1651, 2. Reichskammergericht 1652-1654.- Darin: Ladeliste für eine Afrikafahrt von 1649 (Acta priora, Quadrangel 18); Bodmereibrief von 1649 (Acta priora, Quadrangel 10); Neutralitätsbrief des dänischen Königs von 1649 (Acta priora, Quadrangel 9); Aussagen von Mitgliedern der Besatzung des Schiffes "Der fliegende Hirsch" von 1650 über Auseinandersetzungen zwischen dem Kläger und Beklagten während der Reise nach Afrika (Acta priora, Quadrangel 11).
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11034 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ