Pietisten
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F 8, Nr. 2375
F 8, Nr. 221
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.5. Kirchenwesen >> 1.5.2. Kirchliches Leben >> 1.5.2.1. Pietismus
o.D., 1736-1744, 1763
Enthält v.a.:
- Gutachten des Seniors Dörtenbach und des Abendpredigers Gutermann, [1736]
- Schreiben des Magistrats an die Prediger in der Spital- und der Magdalenenkirche betr. Abhaltung sog. "conventuum pietatis" ohne Benachrichtigung des Magistrats, 1736
- Bericht der ev. Geistlichen über die abgehaltenen "conventuum pietatis", 1736
- Konzeptschreiben an den Ulmer Rat betr. Versammlungsstunden und einen Bericht über Graf Zinzendorf, der "incognito" in der Stadt gewesen ist, 1736
- Gutachten der Ulmer Geistlichen und des Ulmer Magistrats zur Abhaltung von Erbauungsstunden durch die Prediger Zell und Gutermann in Biberach, 1736
- Ratsdekret, das von der Kanzel abzukündigen war, als "Abwarnung vor dem sogenannten einschleichenden Pietismo", 1738
- Ratsbeschluss an die ev. Prediger betr. Privatstunden, 1744
- Bericht der ev. Prediger an den Rat betr. Versammlungen in Privathäusern, "den herrnhutischen Unfug etlicher Bürger betreffend", 1763
- Memorandum des Biberacher Bürgers von Schmidsfelden, der pietistische Stunden abhält, über diese Versammlungen, 1763
- Gutachten des Seniors Dörtenbach und des Abendpredigers Gutermann, [1736]
- Schreiben des Magistrats an die Prediger in der Spital- und der Magdalenenkirche betr. Abhaltung sog. "conventuum pietatis" ohne Benachrichtigung des Magistrats, 1736
- Bericht der ev. Geistlichen über die abgehaltenen "conventuum pietatis", 1736
- Konzeptschreiben an den Ulmer Rat betr. Versammlungsstunden und einen Bericht über Graf Zinzendorf, der "incognito" in der Stadt gewesen ist, 1736
- Gutachten der Ulmer Geistlichen und des Ulmer Magistrats zur Abhaltung von Erbauungsstunden durch die Prediger Zell und Gutermann in Biberach, 1736
- Ratsdekret, das von der Kanzel abzukündigen war, als "Abwarnung vor dem sogenannten einschleichenden Pietismo", 1738
- Ratsbeschluss an die ev. Prediger betr. Privatstunden, 1744
- Bericht der ev. Prediger an den Rat betr. Versammlungen in Privathäusern, "den herrnhutischen Unfug etlicher Bürger betreffend", 1763
- Memorandum des Biberacher Bürgers von Schmidsfelden, der pietistische Stunden abhält, über diese Versammlungen, 1763
14 Schr. (41 Bl.)
Sachakte
Dörtenbach, Jakob, ev. Prediger
Gutermann, Johann Jakob, ev. Prediger
Zinzendorf, Nikolaus Ludwig von, Graf
Zell, Johann August Daniel, ev. Prediger
Ulm
Pietisten
Senior
Abendprediger
Spitalkirche
Magdalenenkirche
Erbauungsstunde
Versammlungsstunde
Herrnhuter Brüdergemeine
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:21 MESZ