Kolonatssachen in der Bauerschaft Hagen, Band 8
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L 108 Lage, Fach 2 Nr. 21 - Band: VIII
L 108 Lage Amt Lage
Amt Lage >> 2. Siedlung / Landwirtschaft / Dienste / Zehntsachen; Grenzen
1877-1879
Enthaeltvermerke: enthält: 1.) Verkauf der zum Bickerschen Kolonate Nr. 18 in Hagen gehörigen Hude "auf dem Maßbruche" seitens des Kolons Simon August Bicker an den Kolon Franz Berning Nr. 25 in Hagen, 1877 2.) Verkauf der Krugstätte Nr. 12 der Bauerschaft Hagen seitens des Kolons Fritz Lessmeier Nr. 12 daselbst an den unverheirateten Fritz Brinkmann von Nr. 7 zu Mackenbruch, 1877 3.) Zerschlagung des Ernstingschen Kolonats Nr. 4 in Hagen, derzeitiger Besitzer: Kaufmann und Pferdehändler J. Hochfeld in Lemgo, 1877 4.) Verkauf des zum Bickerschen Kolonate Nr. 18 in Hagen gehörigen Gartens in der Wellenheide an den Kolon Beermann Nr. 9 in Hagen, 1877 5.) Verkauf von Grundstücken seitens des Kolons Christoph Heumann Nr. 2 zu Hagen an den Kolon Heinrich Hüls Nr. 34 in Hagen, den Kolon Heuwinkel Nr. 2 in Waddenhausen und den Kolon Kölling Nr. 19 in Hagen, 1877 6.) Verkauf einer Ländereiparzelle des Kolonats Nr. 2 zu Hagen, des sogenannten Triftkampes, seitens des Kolons Heumann Nr. 2 in Hagen an den Kolon Koch Nr. 6 in Waddenhausen, 1877 7.) Ländereitausch der Kolone Ernsting Nr. 4, Rieke Nr. 1 und Krietenstein Nr. 6 in Hagen, 1877 8.) Verkauf von Parzellen des Kolonats Nr. 10 zu Hagen seitens des Kolons Adolf Stüker Nr. 10 daselbst an den Kolon Simon Kölling Nr. 19 in Waddenhausen und Kolon Adolf Hüls Nr. 28 in Hagen, 1878 9.) Verkauf von Ländereiparzellen seitens des Kolons Wilhelm Kerkhof Nr. 17 zu Hagen an den Einlieger Töns Hebrok aus Pottenhausen, 1878 10.) Verkauf von Kolonatsteilen des Kolonats Nr. 4 in Hagen seitens des Kaufmanns J. Hochfeld in Lemgo an den Kolon Kerkhof Nr. 17 in Hagen, den Kolon G. Kerkhof Nr. 26 in Hagen und den Einlieger H. Saak in Hagen, 1878 11.) Verkauf einer Ländereiparzelle vom Kolonate Kerkhof Nr. 17 an den Kolon Franz Berning Nr. 25 zu Hagen, 1878 12.) Anlegung einer Neuwohnerstätte seitens des Einliegers Christoph Beermann in Hagen auf dem vom Ernstingschen Kolonat Nr. 4 in Hagen angekauften Grundstück, 1878 13.) Ländereiaustausch der Kolone Krietenstein Nr. 6 in Hagen und Wehmeier Nr. 21 in Hölsen, 1878 14.) Verkauf einer Parzelle Ackerland auf dem sogenannten Bauerlande der Bauerschaft Hagen seitens des Kolons Büker Nr. 18 in Hagen an den Kolon Beermann Nr. 9 daselbst, 1878 15.) Verkauf von Ländereien seitens des Kolons Gottlieb Engeler Nr. 5 in Hagen an den Kolon Simon Heuwinkel Nr. 2 in Waddenhausen, 1878 16.) Verkauf von Land seitens der Witwe Kolona Florentine Bröker Nr. 20 zu Hagen an den Kolon Franz Berning Nr. 25 in Hagen, 1879 17.) Verkauf eines Grundstücks seitens des Kolons Brink Nr. 13 in Hagen an den Kolon Franz Berning Nr. 25 in Hagen, 1879 18.) Verkauf eines Grundstücks seitens des Kaufmanns Isaak Hochfeld in Lemgo an den Kolon Niedermeier in Lükhausen Nr. 1 der Bauerschaft Hardissen, 1879 19.) Verkauf von Ländereien seitens der Witwe Kolona Florentine Bröker Nr. 20 in Hagen an den Einlieger und Ziegler Fritz Kleine-Ostmann in Wissentrup, 1879 20.) Verkauf einer Ländereiparzelle seitens des Kaufmanns Jsaak Hochfeld in Lemgo an den Neuwohner Heinrich Saak in Hagen, 1879 21.) Umschreibung des vormals Ernstingschen Hofes Nr. 4 in Hagen, derzeitiger Besitzer: Kaufmann Isaak bzw. Jsaak Hochfeld in Lemgo, im Kataster Nr. 205, 1879
Amt Lage
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:20 MEZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung (Tektonik)
- 1.1.2.2.5. Ämter (Tektonik)
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