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Separatistenbewegung
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K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 8. Separatisten
1923-1925
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Berichte des Polizeipräsidenten Recklinghausen und des Regierungspräsidenten Münster über den Sachstand der Separatistenbewegung, Ende 1923/Anfang 1924 - Werbebüros der Separatisten im besetzten Gebiet mit Genehmigung der französischen Besatzung - Zusammenarbeit der Separatisten und der französischen Besatzung, Januar 1924 - Umsturzbestrebungen in Datteln, November 1923 - Separatistische Aktivitäten in Datteln, Erkenschwick und Hüls, Januar 1924 - Versammlungen des Unabhängigkeitsbundes "Frei Rhein, frei Ruhr" in Recklinghausen und Erkenschwick - Hausdurchsuchungen in Datteln, Erkenschwick und Hüls auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bochum, Januar 1924 - Richtigstellung des Rheinisch-Westfälischen Unabhängigkeitsbundes, Bezirksleitung in Datteln, an die Geschäftsstelle des Dattelner Anzeigers, bezüglich eines im Dattelner Anzeiger erschienen Artikels, Januar 1924 - Namensverzeichnis von 136 Personen zum Teil mit Eintrittsdatum (12. bis 21. Dezember 1923) vermutlich des Rheinisch-Westfälischen Unabhängigkeitsbundes - Planung der Loslösung von Deutschland und Preußen mit Hilfe der französischen Besatzung (Protokoll über die Geheimsitzung des Zentralausschusses des "Rheinisch-Westfälischen Unabhängigkeitsbundes", Recklinghausen, 19. Januar 1924) - Liste von Separatisten-Funktionären aus Bottrop, Datteln, Rapen und Hüls, Februar 1924 - Liste von Mitgliedern der Ortsgruppe Erkenschwick der Rheinisch-Westfälischen Volksvereinigung mit Erklärungen der Nicht-Mitgliedschaft in der KPD, 1924 - Konferenzen von Separatisten - Programm der "Staatsorganisatorische Gesellschaft", Juli 1924 Darin Druckschriften: - Beiträge zur Geschichte des Separatismus in Rheinhessen - Französische Pressestimmen über die Rheinland-Politik, Heft V, Mai bis Juni 1921 - Rhein, Saar und Ruhr im Lichte der französischen Presse, Oktober bis Dezember 1924, Januar 1925; April bis Mai 1925 (enthält einen Beitrag über die Tausendjahr-Feier im Rheinland) - Französische Pressestimmen zur Rheinlandpolitik, 4. Jahrgang, Nr. 31 vom 5. April 1925 bis Nr. 381 vom 31. Juli 1925 - Der französische Charakter der französischen Kulturpropaganda am Rhein, 2. erweiterte Auflage Berlin 1924
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.