Martin Borger v. Treisden aus dem Land zu Meyssen, Sohn des + Borckhardt, schwört Urfehde wegen seiner unter dem Verdacht der Beutelschneiderei erfolgten Verhaftung auf dem Marckte zu Quistelberge im Erzstift Köln, wohin er am 9. August gekommen war. Er hatte ursprünglich zu Treisden bei Hans Schwalm auf der Schieffelgasse als Junge gedient, dann daselbst in der kurfürstlichen Küch, sodann im Haal in Sachsen bei dem Bischof und Gubernator des Stifts Helberstatt, hatte dann das Geigen gelernt und war mit der Fiedel herumgezogen, hatte dann bei Hans Schultze, Fellkrämer auf der Vingerleins Gasse in Erfortt, als Junge gedient und war dann mit seinem Herrn und dessen Hure in Duderstatt und auf den Märkten gewesen.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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