Es wird bekundet: Hans Rettich zu Veringendorf hat 12 Gulden Kapital, das der Heiligenpflegschaft zu Veringendorf verzinslich ist. Das halbe Mannsmahd Eiesen, die Steinwiesen genannt, hinter Stetterberg, welches dafür verschrieben war, ist noch zu Lebzeiten seines verstorbenen Vaters Georg Rettich verkauft worden, und die Schuld auf den Sohn gelangt. Er hat daher für das verkaufte halbe Mannsmahd Wiesen ein zweimähdiges halbes Mannsmahd Wiesen in der Bickhne (Anlieger: gemeiner Espan; Georg Dobler; Jakob Stauss; Acker der Heiligenpflegschaft den Jakob Waltz nutzt) als Unterpfand verschrieben. Das (neue) Unterpfand ist außer Zehnten, Steuer, Schatzung und anderen bürgerlichen Beschwerden frei und eigen und von Schultheiß und Gericht als doppeltes Unterpfand anerkannt worden
Vollständigen Titel anzeigen
Es wird bekundet: Hans Rettich zu Veringendorf hat 12 Gulden Kapital, das der Heiligenpflegschaft zu Veringendorf verzinslich ist. Das halbe Mannsmahd Eiesen, die Steinwiesen genannt, hinter Stetterberg, welches dafür verschrieben war, ist noch zu Lebzeiten seines verstorbenen Vaters Georg Rettich verkauft worden, und die Schuld auf den Sohn gelangt. Er hat daher für das verkaufte halbe Mannsmahd Wiesen ein zweimähdiges halbes Mannsmahd Wiesen in der Bickhne (Anlieger: gemeiner Espan; Georg Dobler; Jakob Stauss; Acker der Heiligenpflegschaft den Jakob Waltz nutzt) als Unterpfand verschrieben. Das (neue) Unterpfand ist außer Zehnten, Steuer, Schatzung und anderen bürgerlichen Beschwerden frei und eigen und von Schultheiß und Gericht als doppeltes Unterpfand anerkannt worden
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Nr. 247
Repert. XVI, Bp Nr. 3, Kasten F, Fach 136 (dafür rot: B 35)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Grafschaft Sigmaringen: Urkunden
Grafschaft Sigmaringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1695 Januar 22
Urkunden
Ausstellungsort: Sigmaringen
Siegler: Vormundschaftskanzlei, unschädlich der fürstlichen Administration und Vormundsherrschaft, dem Erbprinzen und den Nachfolgern an der Oberherrlichkeit, Recht und Gerechtigkeit, auch unschädlich dem fürstlichen Oberamt an dessen Rechten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Sekretsiegel; Siegel mit Papierdecke
Vermerke: 2 Blatt
Siegler: Vormundschaftskanzlei, unschädlich der fürstlichen Administration und Vormundsherrschaft, dem Erbprinzen und den Nachfolgern an der Oberherrlichkeit, Recht und Gerechtigkeit, auch unschädlich dem fürstlichen Oberamt an dessen Rechten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Sekretsiegel; Siegel mit Papierdecke
Vermerke: 2 Blatt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Hohenzollerische Bestände (Tektonik)
- Grafschaft Sigmaringen und souveränes Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen (Tektonik)
- Regierung und Verwaltung (Tektonik)
- Grafschaft Sigmaringen (Tektonik)
- Grafschaft Sigmaringen: Urkunden (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)