Urfehde des Heincz Schrol zu Mu{e}ßmanstorff für den Markgrafen und alle sonst Beteiligten wegen des Gefängnisses, in das ihn Fricz Luczs zu Mu{e}ßmastorff, Hintersasse des Deutschen Hauses zu Nürnberg, gebracht und das er zum Newendorff bei Monich Awrach erlitten hat. Er gelobt u.a., sich Mußmaßdorff auf drei Meilen nicht mehr zu nähern. - Bürgen: Fricz Kesser zu Newendorff, Peczold Sneyder von Defferndorff, Concz Amman von Krygbrun, Concz Puol von Heppendorff, Hans Rwchsell von Kerstall, Hans Kesser von Prwck, Hans Nw{e}ßlein von Elterßdorff, Vlein Roßlack von Neyttharczwind, Hans Rößlach, dessen Brüder, zum Newendorff, Cuncz Rwckelman von Hochholczs, Heincz Rwel von Newendorff, Hans Weyß von Herczogen Awrach. - Siegler: Junker Heincz v. Seckendorff zu der Newenstat, Junker Sigmund v. Seckendorff, Amtmann zu Cadolßburg.
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Urfehde des Heincz Schrol zu Mu{e}ßmanstorff für den Markgrafen und alle sonst Beteiligten wegen des Gefängnisses, in das ihn Fricz Luczs zu Mu{e}ßmastorff, Hintersasse des Deutschen Hauses zu Nürnberg, gebracht und das er zum Newendorff bei Monich Awrach erlitten hat. Er gelobt u.a., sich Mußmaßdorff auf drei Meilen nicht mehr zu nähern. - Bürgen: Fricz Kesser zu Newendorff, Peczold Sneyder von Defferndorff, Concz Amman von Krygbrun, Concz Puol von Heppendorff, Hans Rwchsell von Kerstall, Hans Kesser von Prwck, Hans Nw{e}ßlein von Elterßdorff, Vlein Roßlack von Neyttharczwind, Hans Rößlach, dessen Brüder, zum Newendorff, Cuncz Rwckelman von Hochholczs, Heincz Rwel von Newendorff, Hans Weyß von Herczogen Awrach. - Siegler: Junker Heincz v. Seckendorff zu der Newenstat, Junker Sigmund v. Seckendorff, Amtmann zu Cadolßburg.
Ritterorden, Urkunden 3658
Zusatzklassifikation: Urfehde
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 11. Kommende Nürnberg
1456 März 12
Pergament
Urkunden
ger
Originaldatierung: G. am Freitag vor dem Suntag als man singet in der heiligen Kirchen Judica me domine etc. in der vasten 1456.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit 2 Siegeln (2 beschädigt). Blattzahl: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit 2 Siegeln (2 beschädigt). Blattzahl: 1
Schrol, Heinrich
Lutz, Friedrich
Kesser, Friedrich
Schneider, Betzold
Amman, Konrad
Ruchsel, Johann
Puol, Konrad
Kesser, Johann
Nußlein, Johann
Roßlach, Ulrich
Roßlach, Johann
Ruckelmann, Konrad
Rühl, Heinrich
Weiß, Johann
Seckendorff, Heinrich v. (Brunn)
Seckendorff, Sigmund v. (Brunn) (Amtmann zu Cadolzburg)
Mausdorf (Gde. Emskirchen, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Nürnberg, Kommende
Neundorf b. Münchaurach (Gde. Aurachtal, Lkr. Erlangen-Höchstadt), Gefängnis
Deberndorf (Gde. Cadolzburg, Lkr. Fürth)
Kriegenbrunn (Gde. Erlangen)
Kerstall
Bruck (heute Erlangen-Bruck)
Eltersdorf (Gde. Erlangen)
Neidhardswinden (Gde. Emskirchen, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Hohenholz (Gde. Langenfeld, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Herzogenaurach (Lkr. Erlangen-Höchstadt)
Neustadt a.d.Aisch (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Cadolzburg (Lkr. Fürth), Amtmann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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