CDU unterstützt sektenähnlichen Verein VPM
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931040/115
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> Oktober
7. Oktober 1993
Der Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis (VPM) hat einen offenen Brief, der in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurde, an Bundesjugendministerin Angela Merkel geschrieben. In dem Brief wehrt sich der Verein dagegen, in einer Broschüre der Bundesjugendministerin unter Jugendsekten und Psychogruppen eingereiht zu werden. Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören auch die CDU- Landespolitiker Hans Filbinger, Barbara Schäfer, Claus Jäger, Karl Östreicher und Friedhelm Repnik. Sektenbauftragte in der Schweiz und in Deutschland warnen vor diesem Verein. BARTHLE: Das Kultusministerium hält zum VPM eine vorsichtige Distanz. Die Warnungen gegen VPM stimmen das Ministerium nachdenklich. REPNIK: Er versucht schon seit längerer Zeit, von Bonn zu erfahren, was beim VPM sektenähnlich sei. Er hat bewußt unterschrieben. "Ich kenne VPM-Mitglieder als gute und engagierte Staatsbürger". OETTINGER: Die CDU-Fraktion wird Gespräche mit den Unterzeichnern des Briefes führen. Die CDU-Fraktion wird ihnen raten, von diesem Verein Abstand zu nehmen. Für die CDU ist die Unterstützung des VPM kein Thema.
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Audio-Visuelle Medien
Repnik, Friedhelm; Politiker, Abgeordneter, Minister, Apotheker, 1949-
Partei: CDU: VPM
Sekte: Verein zur Förderung der psychologischen Menschenkenntnis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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