Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Stöckhardt, Julius Adolph [?]
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Visitenkartenporträt mit Ganzfigur in einem Fotostudio vor bemaltem Hintergrund mit Waldlandschaft und Schloss, nach vorn gewandt, mit kurzem Haar, Brille, dunklem Halstuch, Gehrock, Weste mit Uhrenkette und dunkler Hose, den rechten Ellbogen auf ein halbhohes Postament neben sich gestützt, in der Hand einen Handschuh halten, in der linken einen Zylinder haltend.
Bemerkung: Auf die Rückseite aufgedruckt Angaben zum Fotografen und handschriftlich mit schwarzer Tinte: "Stöckhardt" (so auch im Zugangsbuch/"Einlauf-Buch der Porträt-Sammlung" des Archivs am Deutschen Museum vermerkt). Die Angabe des Vornamens entstammt alten Einträgen des Museums, es ist jedoch keine Quelle bekannt, die diesen Namen belegen würde. Da das Ankaufsdatum 1928 und das Aufnahmedatum (vor 1874, dem Todesjahr des Fotografen) weit auseinander liegen und auf der Carte de Visite lediglich der Nachname vermerkt ist, kann angenommen werden, dass auch damals schon die Identität des Dargestellten nicht mehr eindeutig feststellbar war. Möglicherweise könnte es sich beim Dargestellten auch um den Cousin von Julius Adolph handeln: Ernst Theodor Stöckhardt (1816-1898). Hierfür würde sprechen, dass dieser als Agrarwissenschaftler an der Universität Jena tätig war, dem Ort, an welchem die Aufnahme entstanden ist. Carl Wilhelm Traugott Schenk (1813-1874), Fotograf und Maler.; Im "Einlauf-Buch der Porträt-Sammlung N° 1-3531" unter "Herkunft" die Angabe "Hohenlocher Berlin" und unter "Gekauft" der Betrag 100 Mark, der sich aber auf insgesamt 43 bei Hohenlocher erworbene Werke bezieht. Möglicherweise handelt es sich um den Schriftsteller und Antiquar Karl Hohenlocher (25.1.1891, Wien - 20.2.1981, Wien), Wirkungsorte Berlin und Wien, der von 1934 bis 1944 als Antiquar für Autographen in Berlin tätig war. Allerdings müsste Hohenlocher dann bereits 1928, dem Jahr des Ankaufs für das Deutsche Museum, in Berlin tätig gewesen sein.
Personeninformation: Prof. für Agrikulturchemie in Tharandt, Hofrat, gab zus. mit seinem Vetter Ernst Stöckhardt das Buch "Der angehende Pachter" heraus Maler, vertrieb noch 1852 kolorierte Ansichten von Jena; Anzeige, Blätter von der Saale, Nr. 65, 7. Juni 1853, S. 306, er habe ein "Atelier für unveränderliche Lichtbilder auf Papier eröffnet", das sich "hinter der Rinne vis-à-vis dem academischen Brauhause" befinde; frühester Beleg eines niedergelassenen Photographen in Jena; erste Werke vermutlich ausschließlich Porträtdarstellungen; Vater: Johann Justus Schenk (1772-1842), Schriftgießer; Mutter: Ernestine Augusta, geb. Choinanus (1770-1845) Wiener Schriftsteller, Antiquar für Autographen in Berlin, auch tätig am Wiener Dorotheum
Hohenlocher, Berlin - vermutlich der Schriftsteller und Antiquar Karl Hohenlocher (25.1.1891, Wien - 20.2.1981, Wien), Wirkungsorte Berlin und Wien, der von 1934 bis 1944 als Antiquar für Autographen in Berlin tätig war (Quelle: https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Karl_Hohenlocher [05.04.2016]. Porträtsammlung des Deutschen Museums, München: angelegt seit 1903, Mischbestand aus Fotografien, Druckgrafiken, Fotografien und Gemälden, Fokus auf Naturwissenschaft und Technik.
Chemiker (Beruf)
Agrarwissenschaftler (Beruf)
Agrar- und Lebensmitteltechnik
Technische Chemie
Publikation: Technisch-chemiche Untersuchung der verschiedenen Zwickauer ... - 1839
Publikation: Schule der Chemie oder erster Unterricht in der Chemie ... - 1900
Publikation: Schule der Chemie oder erster Unterricht in der Chemie ... - 1908
Publikation: Schule der Chemie oder erster Unterricht in der Chemie ... - 1920
Publikation: Chemische Feldpredigten für deutsche Landwirthe
Porträt (Sachbegriff)
Deutsches Museum, München, Archiv
PT 03590/01 (Bestand-Signatur)
Pt A 5279 (Altsignatur)
Datenbereitstellung aus dem Projekt "DigiPortA - Digitalisierung und Erschließung von Porträtbeständen in Archiven der Leibniz-Gemeinschaft"
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Archives des Deutschen Museums München