2/19 [fol. 110f.]: 1636 Jan. 9 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XIX
Enthält: Anwesend: Rektor Pregitzer Osiander, Nicolai, Neuffer, Harpprecht, Rümelin, Gerhard, Cellarius, Schäffer, Rauscher, Gailfus; 1.) Beantwortung an die kgl. Regierungsräte auf das Schreiben des Dr. Christoph Binder wegen der Hafenrefferischen Vormundschaft. Verlesung des Berichts der Pfleger Schäffer und Dr. Wiebell und der Vota von Dr. Neuffer und Dr. Rümelin. Aufforderung an Dr. Johann Jakob Frisch um seinen Bericht wegen der Hafenrefferisch- Kolerischen Rechtfertigung. 2/9,110; 2.) Übergabe von drei Rechnungsverzeichnissen durch die Stadt; (Neuffer, Gailfus). [UAT 2/19, Bl. 110]; 3.) Gesuch des Schweizer Gardeleutnants und lothring. Hofquartiermeister um ihren Unterhalt. (Anm. 1) [UAT 2/19, Bl. 110']; 4.) Kuratorenverordnung: a) Für die Schweickherische Witwe Dr. Andler, für ihre Kinder Dr. Wormbser und Dr. Bayer. [UAT 2/19, Bl. 110']; b) Für Scaturigius Rauscher und Gailfueß. [UAT 2/19, Bl. 110]; Schreiben des Dr. Karl Bardili vom 9.Jan.1636 in lateinischer Sprache mit einer Erklärung wegen seiner Professur und Besoldung. (Anm. 2) [UAT 2/19, Bl. 110] 1/2]; Anm. 1: Vgl. UAT 2/19,107. Anm. 2: Vgl. UAT 2/19,109.
Akte
Acta Senatus, Bd. XIX
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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