Abt. 124.28 Gut Neuhaus (Bestand)
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Abt. 124.28
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Klöster und Güter >> Abt. 124 Oldenburger Güterdistrikt
1801-1971
Enthält: Kontrakte ab 1822; Gerichtsprotokolle ab 1801; Testamente; Forstbetrieb.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Gut Neuhaus, östlich des Selenter Sees gelegen, war bis zum Ersten Weltkrieg eines der größten holsteinischen Güter und gehörte zum Oldenburger Güterdistrikt. Es geht auf Reste eines mittelalterlichen Rittersitzes zurück, der von den Herren von Giekau (Ghikow) errichtet worden war. Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Gut von Hans Rantzau, Amtmann zu Schwabstedt, neu angelegt. Im 18. Jahrhundert kam Neuhaus aus dem Besitz der Familie Rantzau über die 1738 verstorbene Tochter Dorothea, verheiratete von Brockdorff, und deren 1748 verstorbenen Ehemann Detlev an ihre gemeinsame Tochter Christine Magdalena, verheiratet mit Friedrich von Hahn. Seitdem blieb es bei den Grafen Hahn, die die Gutsanlage umfangreich ergänzten und ausbauten. Mit der Aufhebung der Gutsbezirke 1927 wurde das Gut Neuhaus Teil der Gemeinde Giekau im Kreis Plön.
Bestandsgeschichte: Die Bände der Gutsgerichtsbarkeit stammen aus dem Amtsgericht Lütjenburg. Sie wurden 1934 und 1965 von dort an das Landesarchiv abgegeben. 1979 kam nach Auflösung dieses Amtsgerichts noch eine Akte über das Landgericht Kiel hinzu.
Bestandsgeschichte: Die Forstbetriebsbücher stammen ursprünglich aus dem Besitz der Familie Hahn. Sie kamen beim Verkauf eines der Gutsgebäude mit diesem in das Eigentum des Käufers, der die Unterlagen 2014 als Schenkung an das Landesarchiv abgab.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 124.28 Nr. 1
Geschichte des Bestandsbildners: Das Gut Neuhaus, östlich des Selenter Sees gelegen, war bis zum Ersten Weltkrieg eines der größten holsteinischen Güter und gehörte zum Oldenburger Güterdistrikt. Es geht auf Reste eines mittelalterlichen Rittersitzes zurück, der von den Herren von Giekau (Ghikow) errichtet worden war. Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Gut von Hans Rantzau, Amtmann zu Schwabstedt, neu angelegt. Im 18. Jahrhundert kam Neuhaus aus dem Besitz der Familie Rantzau über die 1738 verstorbene Tochter Dorothea, verheiratete von Brockdorff, und deren 1748 verstorbenen Ehemann Detlev an ihre gemeinsame Tochter Christine Magdalena, verheiratet mit Friedrich von Hahn. Seitdem blieb es bei den Grafen Hahn, die die Gutsanlage umfangreich ergänzten und ausbauten. Mit der Aufhebung der Gutsbezirke 1927 wurde das Gut Neuhaus Teil der Gemeinde Giekau im Kreis Plön.
Bestandsgeschichte: Die Bände der Gutsgerichtsbarkeit stammen aus dem Amtsgericht Lütjenburg. Sie wurden 1934 und 1965 von dort an das Landesarchiv abgegeben. 1979 kam nach Auflösung dieses Amtsgerichts noch eine Akte über das Landgericht Kiel hinzu.
Bestandsgeschichte: Die Forstbetriebsbücher stammen ursprünglich aus dem Besitz der Familie Hahn. Sie kamen beim Verkauf eines der Gutsgebäude mit diesem in das Eigentum des Käufers, der die Unterlagen 2014 als Schenkung an das Landesarchiv abgab.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 124.28 Nr. 1
8 lfd. M.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
26.01.2026, 9:51 AM CET