Wohnungsbaugesellschaft Dessau (Bestand)
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I 427 (Benutzungsort: Dessau)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.15. Siedlungs- und Wohnungswesen
1920 - 1953
Findhilfsmittel: Abgabeverzeichnis 1953 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Der Betrieb wurde als "Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Mittelelbe" Dessau am 9.12.1938 gegründet. Alleiniger Gesellschafter waren die Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG Dessau. Aufgrund des SMAD-Befehles Nr. 124 erfolgte 1948 die Enteignung, Rechtsträger war fortan das Ministerium für Arbeit und Gesundheitswesen (Landeswohnungsamt). Ab 25.08.1951 firmierte die Gesellschaft als Volkseigenes Wohnungsunternehmen Dessau in Dessau. Durch die Verordnung zur Vereinfachung der Wohnungsverwaltungswirtschaft vom 24.09.1952 wurde der Betrieb zum 31.12.1952 aufgelöst. Die Abwicklung geschah im 1. Quartal 1953. Die Wohnungsverwaltung wurde künftig von den kommunalen Wohnungsverwaltungen der Räte der Städte und Gemeinden wahrgenommen. Der Betrieb verwaltete über 1500 Wohnungen in Dessau, Stassfurt, Aschersleben, Halberstadt und Schönebeck.
Bestandsinformationen: Der Bestand enthält neben der Überlieferung des Volkseigenen Wohnungsunternehmens Dessau v.a. Akten seines Vorgängers, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft "Mittelelbe", über den Bau, die Verwaltungs- und Unterhaltung der einzelnen Wohnungskomplexe in Dessau und anderen Orten. Zudem sind mehrere Fotoalben und Einzelfotografien mit Aufnahmen der Siedlungsbauten enthalten.
Der Bestand wurde 1970 durch den Rechtsnachfolger der Wohnungsgesellschaft Dessau, dem Volkseigenen Wohnungsbauunternehmen Halle, Zweigstelle Dessau an das Staatsarchiv Magdeburg abgegeben. Im Rahmen der Zuständigkeitsregelung wurde der Bestand 1995 in das damalige Landesarchiv Oranienbaum bzw. mit dem Umzug des gesamten Oranienbaumer Archivs im Jahre 2002 in die Abteilung Dessau des Landesarchivs Sachsen-Anhalt verbracht.
Enthaltene Fotos: 267
Registraturbildner: Der Betrieb wurde als "Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Mittelelbe" Dessau am 9.12.1938 gegründet. Alleiniger Gesellschafter waren die Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG Dessau. Aufgrund des SMAD-Befehles Nr. 124 erfolgte 1948 die Enteignung, Rechtsträger war fortan das Ministerium für Arbeit und Gesundheitswesen (Landeswohnungsamt). Ab 25.08.1951 firmierte die Gesellschaft als Volkseigenes Wohnungsunternehmen Dessau in Dessau. Durch die Verordnung zur Vereinfachung der Wohnungsverwaltungswirtschaft vom 24.09.1952 wurde der Betrieb zum 31.12.1952 aufgelöst. Die Abwicklung geschah im 1. Quartal 1953. Die Wohnungsverwaltung wurde künftig von den kommunalen Wohnungsverwaltungen der Räte der Städte und Gemeinden wahrgenommen. Der Betrieb verwaltete über 1500 Wohnungen in Dessau, Stassfurt, Aschersleben, Halberstadt und Schönebeck.
Bestandsinformationen: Der Bestand enthält neben der Überlieferung des Volkseigenen Wohnungsunternehmens Dessau v.a. Akten seines Vorgängers, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft "Mittelelbe", über den Bau, die Verwaltungs- und Unterhaltung der einzelnen Wohnungskomplexe in Dessau und anderen Orten. Zudem sind mehrere Fotoalben und Einzelfotografien mit Aufnahmen der Siedlungsbauten enthalten.
Der Bestand wurde 1970 durch den Rechtsnachfolger der Wohnungsgesellschaft Dessau, dem Volkseigenen Wohnungsbauunternehmen Halle, Zweigstelle Dessau an das Staatsarchiv Magdeburg abgegeben. Im Rahmen der Zuständigkeitsregelung wurde der Bestand 1995 in das damalige Landesarchiv Oranienbaum bzw. mit dem Umzug des gesamten Oranienbaumer Archivs im Jahre 2002 in die Abteilung Dessau des Landesarchivs Sachsen-Anhalt verbracht.
Enthaltene Fotos: 267
Laufmeter: 2.7
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST