Kurfürst Philipp von der Pfalz und Herzog Alexander von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz bekunden eine Einung zur Beilegung des zwischen ihnen stattgefundenen [Landshuter Erbfolge-]Kriegs. Unter anderem soll Herzog Alexander das "slois" Landeck sowie den vierten Teil an den Orten Haßloch (Haselach), Böhl (Bohell), Iggelheim (Ugelnheym) und seinen Anteil an Freinsheim (Freynßheym) zurückstellen. Hingegen soll Kurfürst Philipp ihm die eroberte Stadt Odernheim am Glan (Glane Odernheym) und die Hälfte seines Anteils an der Guttenberger Gemeinschaft restituieren, vorbehaltlich einer Rücklösung mit 12.000 Gulden. Auch soll er ihm zur Übergabe des Amtes Kleeburg (Clebergs) bei König Maximilian behilflich sein. Ferner wird die Neubelehnung mit allen während des Kriegs aufgesagten Lehen vereinbart. Zeugen des Vertrags seitens des Kurfürsten waren Bischof Reinhard von Worms und Philipps Räte Graf Ludwig von Löwenstein (Lewensteyn), Herr von Scharfeneck, Dr. Jörg von Gemmingen, Dompropst von Speyer, Johann von Morschheim (Morßheym), Hofmeister, Dr. Florenz (Flerentz) von Venningen, Kanzler, Hans Fuchs von Dornheim, Marschall, Johann von Hattstein (Hatsteyn), Komtur des Johanniterhauses Heimbach, Hans von Sickingen, Ritter, Hans vom Hirschhorn, Ritter, Hans von Flersheim (Flerßheym), Konrad von Sickingen, Hans von Ingelheim (Ingelnheym) u.a., seitens Herzog Alexanders Adam von Sottern, Hofmeister, Dr. Jakob Merswin (Merßwynen), Heinrich von Schwarzenberg (Swartzenberg), Ritter, Albrecht von Wiernsheim (Vierßheym) und Bernhard von Flersheim (Flerßheym). Siegel: S 1 = A 1. S 2 = A 2
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Kurfürst Philipp von der Pfalz und Herzog Alexander von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz bekunden eine Einung zur Beilegung des zwischen ihnen stattgefundenen [Landshuter Erbfolge-]Kriegs. Unter anderem soll Herzog Alexander das "slois" Landeck sowie den vierten Teil an den Orten Haßloch (Haselach), Böhl (Bohell), Iggelheim (Ugelnheym) und seinen Anteil an Freinsheim (Freynßheym) zurückstellen. Hingegen soll Kurfürst Philipp ihm die eroberte Stadt Odernheim am Glan (Glane Odernheym) und die Hälfte seines Anteils an der Guttenberger Gemeinschaft restituieren, vorbehaltlich einer Rücklösung mit 12.000 Gulden. Auch soll er ihm zur Übergabe des Amtes Kleeburg (Clebergs) bei König Maximilian behilflich sein. Ferner wird die Neubelehnung mit allen während des Kriegs aufgesagten Lehen vereinbart. Zeugen des Vertrags seitens des Kurfürsten waren Bischof Reinhard von Worms und Philipps Räte Graf Ludwig von Löwenstein (Lewensteyn), Herr von Scharfeneck, Dr. Jörg von Gemmingen, Dompropst von Speyer, Johann von Morschheim (Morßheym), Hofmeister, Dr. Florenz (Flerentz) von Venningen, Kanzler, Hans Fuchs von Dornheim, Marschall, Johann von Hattstein (Hatsteyn), Komtur des Johanniterhauses Heimbach, Hans von Sickingen, Ritter, Hans vom Hirschhorn, Ritter, Hans von Flersheim (Flerßheym), Konrad von Sickingen, Hans von Ingelheim (Ingelnheym) u.a., seitens Herzog Alexanders Adam von Sottern, Hofmeister, Dr. Jakob Merswin (Merßwynen), Heinrich von Schwarzenberg (Swartzenberg), Ritter, Albrecht von Wiernsheim (Vierßheym) und Bernhard von Flersheim (Flerßheym). Siegel: S 1 = A 1. S 2 = A 2
BayHStA, Hausurkunden 2815
Kasten 13, Lade 5, Nr. 2815
Hausurkunden
Hausurkunden >> Urkunden bis 1806/1837
11.02.1507
regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz und Herzog Alexander von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz bekunden eine Einung zur Beilegung des zwischen ihnen stattgefundenen [Landshuter Erbfolge-]Kriegs. Unter anderem soll Herzog Alexander das "slois" Landeck sowie den vierten Teil an den Orten Haßloch (Haselach), Böhl (Bohell), Iggelheim (Ugelnheym) und seinen Anteil an Freinsheim (Freynßheym) zurückstellen. Hingegen soll Kurfürst Philipp ihm die eroberte Stadt Odernheim am Glan (Glane Odernheym) und die Hälfte seines Anteils an der Guttenberger Gemeinschaft restituieren, vorbehaltlich einer Rücklösung mit 12.000 Gulden. Auch soll er ihm zur Übergabe des Amtes Kleeburg (Clebergs) bei König Maximilian behilflich sein. Ferner wird die Neubelehnung mit allen während des Kriegs aufgesagten Lehen vereinbart. Zeugen des Vertrags seitens des Kurfürsten waren Bischof Reinhard von Worms und Philipps Räte Graf Ludwig von Löwenstein (Lewensteyn), Herr von Scharfeneck, Dr. Jörg von Gemmingen, Dompropst von Speyer, Johann von Morschheim (Morßheym), Hofmeister, Dr. Florenz (Flerentz) von Venningen, Kanzler, Hans Fuchs von Dornheim, Marschall, Johann von Hattstein (Hatsteyn), Komtur des Johanniterhauses Heimbach, Hans von Sickingen, Ritter, Hans vom Hirschhorn, Ritter, Hans von Flersheim (Flerßheym), Konrad von Sickingen, Hans von Ingelheim (Ingelnheym) u.a., seitens Herzog Alexanders Adam von Sottern, Hofmeister, Dr. Jakob Merswin (Merßwynen), Heinrich von Schwarzenberg (Swartzenberg), Ritter, Albrecht von Wiernsheim (Vierßheym) und Bernhard von Flersheim (Flerßheym).
Siegel:
S 1 = A 1
S 2 = A 2
enthält u.a.: Beiliegend beglaubigte Abschrift von 1697 (Pap., 34 x 22 cm);
ferner zwei beglaubigte Abschriften einer Urkunde Herzog Alexanders vom gleichen Tag von 1729 (Pap., 34 x 22, 34 x 21 cm)
Siehe weitere Ausfertigung BayHStA Abt. I, Pfalz-Zweibrücken-Urkunden Nr. 2374
Siegel:
S 1 = A 1
S 2 = A 2
enthält u.a.: Beiliegend beglaubigte Abschrift von 1697 (Pap., 34 x 22 cm);
ferner zwei beglaubigte Abschriften einer Urkunde Herzog Alexanders vom gleichen Tag von 1729 (Pap., 34 x 22, 34 x 21 cm)
Siehe weitere Ausfertigung BayHStA Abt. I, Pfalz-Zweibrücken-Urkunden Nr. 2374
Perg.
Äußere Beschreibung: 45 x 53 cm
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Besiegelung/Beglaubigung: 2 an Presseln anhängende Siegel
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Heidelberg
Vermerke: Registrata.
Originaldatierung: Datum Heydelberg uff donrstag nach Scolastice virginis anno domini funffzehenhundert und im siebenden.
Äußere Beschreibung: 45 x 53 cm
Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz und Herzog Alexander von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz bekunden eine Einung zur Beilegung des zwischen ihnen stattgefundenen [Landshuter Erbfolge-]Kriegs. Unter anderem soll Herzog Alexander das "slois" Landeck sowie den vierten Teil an den Orten Haßloch (Haselach), Böhl (Bohell), Iggelheim (Ugelnheym) und seinen Anteil an Freinsheim (Freynßheym) zurückstellen. Hingegen soll Kurfürst Philipp ihm die eroberte Stadt Odernheim am Glan (Glane Odernheym) und die Hälfte seines Anteils an der Guttenberger Gemeinschaft restituieren, vorbehaltlich einer Rücklösung mit 12.000 Gulden. Auch soll er ihm zur Übergabe des Amtes Kleeburg (Clebergs) bei König Maximilian behilflich sein. Ferner wird die Neubelehnung mit allen während des Kriegs aufgesagten Lehen vereinbart. Zeugen des Vertrags seitens des Kurfürsten waren Bischof Reinhard von Worms und Philipps Räte Graf Ludwig von Löwenstein (Lewensteyn), Herr von Scharfeneck, Dr. Jörg von Gemmingen, Dompropst von Speyer, Johann von Morschheim (Morßheym), Hofmeister, Dr. Florenz (Flerentz) von Venningen, Kanzler, Hans Fuchs von Dornheim, Marschall, Johann von Hattstein (Hatsteyn), Komtur des Johanniterhauses Heimbach, Hans von Sickingen, Ritter, Hans vom Hirschhorn, Ritter, Hans von Flersheim (Flerßheym), Konrad von Sickingen, Hans von Ingelheim (Ingelnheym) u.a., seitens Herzog Alexanders Adam von Sottern, Hofmeister, Dr. Jakob Merswin (Merßwynen), Heinrich von Schwarzenberg (Swartzenberg), Ritter, Albrecht von Wiernsheim (Vierßheym) und Bernhard von Flersheim (Flerßheym).
Siegel:
S 1 = A 1
S 2 = A 2
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Heidelberg
Vermerke: Registrata.
Originaldatierung: Datum Heydelberg uff donrstag nach Scolastice virginis anno domini funffzehenhundert und im siebenden.
Äußere Beschreibung: 45 x 53 cm
Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz und Herzog Alexander von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz bekunden eine Einung zur Beilegung des zwischen ihnen stattgefundenen [Landshuter Erbfolge-]Kriegs. Unter anderem soll Herzog Alexander das "slois" Landeck sowie den vierten Teil an den Orten Haßloch (Haselach), Böhl (Bohell), Iggelheim (Ugelnheym) und seinen Anteil an Freinsheim (Freynßheym) zurückstellen. Hingegen soll Kurfürst Philipp ihm die eroberte Stadt Odernheim am Glan (Glane Odernheym) und die Hälfte seines Anteils an der Guttenberger Gemeinschaft restituieren, vorbehaltlich einer Rücklösung mit 12.000 Gulden. Auch soll er ihm zur Übergabe des Amtes Kleeburg (Clebergs) bei König Maximilian behilflich sein. Ferner wird die Neubelehnung mit allen während des Kriegs aufgesagten Lehen vereinbart. Zeugen des Vertrags seitens des Kurfürsten waren Bischof Reinhard von Worms und Philipps Räte Graf Ludwig von Löwenstein (Lewensteyn), Herr von Scharfeneck, Dr. Jörg von Gemmingen, Dompropst von Speyer, Johann von Morschheim (Morßheym), Hofmeister, Dr. Florenz (Flerentz) von Venningen, Kanzler, Hans Fuchs von Dornheim, Marschall, Johann von Hattstein (Hatsteyn), Komtur des Johanniterhauses Heimbach, Hans von Sickingen, Ritter, Hans vom Hirschhorn, Ritter, Hans von Flersheim (Flerßheym), Konrad von Sickingen, Hans von Ingelheim (Ingelnheym) u.a., seitens Herzog Alexanders Adam von Sottern, Hofmeister, Dr. Jakob Merswin (Merßwynen), Heinrich von Schwarzenberg (Swartzenberg), Ritter, Albrecht von Wiernsheim (Vierßheym) und Bernhard von Flersheim (Flerßheym).
Siegel:
S 1 = A 1
S 2 = A 2
Philipp, Pfalz, Kurfürst von der
Alexander, Pfalz-Zweibrücken-Veldenz, Herzog, Pfalzgraf
Maximilian I., Röm.-Dt. Reich, König, Kaiser
Reinhard, Worms, Bischof
Löwenstein, Ludwig, Graf; Scharfeneck, Herr von
Gemmingen, Jorg von, Dr.; Dompropst von Speyer
Morschheim, Johann von; Hofmeister
Venningen, Florenz von, Dr.; Kanzler
Fuchs von Dornheim, Hans; Marschall
Hattstein, Johann von; Komtur des Johanniterhaus Heimbach
Sickingen, Hans von, Ritter
Hirschhorn, Hans vom, Ritter
Flersheim, Hans von
Sickingen, Konrad von
Ingelheim, Hans von
Sottern, Adam von; Hofmeister
Merswin, Jakob, Dr.
Schwarzenberg, Heinrich von, Ritter
Albrecht von Wiernsheim
Flersheim, Bernhard von
Landshut
Landeck, slois (Gde. Klingenmünster, Lkr. Bad Bergzabern, Rheinland-Pfalz)
Haßloch (Lkr. Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz)
Böhl-Iggelheim (Lkr. Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinland-Pfalz)
Freinsheim (Lkr. Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz)
Odernheim am Glan (Lkr. Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz)
Guttenberg (Gde. Oberotterbach, Lkr. Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz)
Kleeburg (Cleebourg) (Dép. Bas-Rhin, Frankreich)
Heidelberg (Baden-Württemberg)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 1:30 PM CEST