44/121,8 [Nr. 596,1-6]: 1753 Nov. 2 Kaufbrief
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) >> Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) >> Kaufbriefe (1580-1780) >> Kaufbriefe, Fasz. IX: Nr. 577-636
Enthält: Verkäufer: Die drei minderjährigen Bardilinischen Töchter: Eberhardina Johanna, Hedwig und Dorothea Margaretha mit ihrem Pfleger Johann Pbilipp Erhardt, civis. acad. und Buchdrucker zu Tübingen; Käufer: Jungfer Maria Elisabetha Backmeister, mit ihrem Kurator Prof. iur. Dr. Johann Friedrich Mögling (Moegling), S. D. W. Consiliar.; Kaufobjekt: Behausung (Bardilisches Haus) mit Hofreite und Gärtlein; Lage: In der Neckarhalde "an einer Seite an Frau Hofrätin Weiss, an der anderen Seite an den Burgweinberg, wie auch vorne auf die gemeine Straße stoßend"; Lasten: der Tübinger Kellerei zinsbar; Kaufpreis: 1 000 !f; Zahlungsweise: 700 fl bar, den Rest in jährlichen Raten von 100 fl, jeweils auf Martini; Bemerkungen: Vorbesitzer des Hauses: verst. Maria Eleonora Bardili von Herbrechtingen, Pröbstin, geb. Meurer, Mutter der Verkäuferinnen. Konfirmiert 1753 Nov. 22.
Akte
Erhardt, Johann Philipp (geb. um 1729)
Mögling, Johann Friedrich d.J. (1690-1766)
Weiß, Regina Barbara geb. Rucker (geb. um 1710)
Kaufbriefe, Fasz. IX: Nr. 577-636
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) (Bestand)
- Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe (1580-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe, Fasz. IX: Nr. 577-636 (Archivale)