Generalordenskommission (Bestand)
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NLA HA, Dep. 103 XXIX
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.1 Archiv des hannoverschen Königshauses >> 2.1.2 Akten
1810-1867
Bestandsgeschichte: Dep. 103 XXIX: Geschichte der Generalordenskommission
Am 29.10.1841 wurde durch ein Patent des Königs Ernst August die Generalordenskommission gebildet, die die Verwaltung sämtlicher Ordensangelegenheiten übernehmen sollte. Am 5. Juni des gleichen Jahres hatte der Monarch zwei neue Auszeichnungen, die Verdienstmedaille und das allgemeine Ehrenzeichen, gestiftet. Die Schaffung von neuen Orden, die Bildung einer besonderen Kommission zur Regelung aller Ordensfragen erkärt sich aus dem Bemühen des Königs, das Volk durch das Mittel der Ordensverleihungen stärker an sich zu binden. Die Ordenskommission blieb dem König unmittelbar unterstellt. Da in der Folgezeit die Zahl der Ordensverleihungen wuchs - außerdem vermehrte sich die Anzahl der Auszeichnungen um das Ernst-August-Kreuz, die Ehrenmedaille für Kunst und Wissenschaft und die Verdienstmedaille für Rettung aus Gefahr - weiteten sich die Geschäfte der Ordenskommission aus. Sie erteilte auch Genehmigungen für die Annahme und das Tragen fremder Auszeichnungen und bearbeitete die zahlreichen Bitten um Ordensverleihungen. Seit dem Jahr 1859 wurden die Sekretariats- und Kanzleigeschäfte der Ordenskommission von dem Personal des Hausministeriums wahrgenommen. 1866 musste nach der preußischen Besetzung des Königreichs Hannover auch die Generalordenskommission ihre Tätigkeit einstellen.
Hannover, im Februar 1974
gez. Dr.
Bestandsgeschichte: Schöningh
Am 29.10.1841 wurde durch ein Patent des Königs Ernst August die Generalordenskommission gebildet, die die Verwaltung sämtlicher Ordensangelegenheiten übernehmen sollte. Am 5. Juni des gleichen Jahres hatte der Monarch zwei neue Auszeichnungen, die Verdienstmedaille und das allgemeine Ehrenzeichen, gestiftet. Die Schaffung von neuen Orden, die Bildung einer besonderen Kommission zur Regelung aller Ordensfragen erkärt sich aus dem Bemühen des Königs, das Volk durch das Mittel der Ordensverleihungen stärker an sich zu binden. Die Ordenskommission blieb dem König unmittelbar unterstellt. Da in der Folgezeit die Zahl der Ordensverleihungen wuchs - außerdem vermehrte sich die Anzahl der Auszeichnungen um das Ernst-August-Kreuz, die Ehrenmedaille für Kunst und Wissenschaft und die Verdienstmedaille für Rettung aus Gefahr - weiteten sich die Geschäfte der Ordenskommission aus. Sie erteilte auch Genehmigungen für die Annahme und das Tragen fremder Auszeichnungen und bearbeitete die zahlreichen Bitten um Ordensverleihungen. Seit dem Jahr 1859 wurden die Sekretariats- und Kanzleigeschäfte der Ordenskommission von dem Personal des Hausministeriums wahrgenommen. 1866 musste nach der preußischen Besetzung des Königreichs Hannover auch die Generalordenskommission ihre Tätigkeit einstellen.
Hannover, im Februar 1974
gez. Dr.
Bestandsgeschichte: Schöningh
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ