Die sehr beträchtliche Verlassenschaft des blödsinnigen Grafen Philipp von Eberstein des Älteren und letzten des Wilhelmisch-Ebersteinischen Mannesstammes, insbesondere die von seinem Vetter Josef Maximilian von Eberstein auf dieselbe gemachten Ansprüche gegen diejenigen der Witwe des Grafen Otto von Eberstein und ihrer Tochtermänner, des Grafen Johann von Eberstein und Freiherrn Andreas von Wolkenstein und ihrer Gemahlinnen als Töchter des Grafen Otto von Eberstein, sowie der bei dem Reichskammergericht und dem Reichshofrat in Wien anhängige Prozess auf Ausfolgung obiger Verlassenschaft durch den Grafen Johann Jakob von Eberstein den Jüngeren und Ausweis über geführte Pflegschaft durch dessen Mutter Dorothea, Gräfin von Eberstein; ferner der unterm 30. März 1624 zu Russach zustande gekommene Vergleich, dessen Vollzug und dadurch wiederum unter den Erbberechtigten und deren Nachfolger wegen Aufteilung der Verlassenschaft entstandene Differenzen
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Die sehr beträchtliche Verlassenschaft des blödsinnigen Grafen Philipp von Eberstein des Älteren und letzten des Wilhelmisch-Ebersteinischen Mannesstammes, insbesondere die von seinem Vetter Josef Maximilian von Eberstein auf dieselbe gemachten Ansprüche gegen diejenigen der Witwe des Grafen Otto von Eberstein und ihrer Tochtermänner, des Grafen Johann von Eberstein und Freiherrn Andreas von Wolkenstein und ihrer Gemahlinnen als Töchter des Grafen Otto von Eberstein, sowie der bei dem Reichskammergericht und dem Reichshofrat in Wien anhängige Prozess auf Ausfolgung obiger Verlassenschaft durch den Grafen Johann Jakob von Eberstein den Jüngeren und Ausweis über geführte Pflegschaft durch dessen Mutter Dorothea, Gräfin von Eberstein; ferner der unterm 30. März 1624 zu Russach zustande gekommene Vergleich, dessen Vollzug und dadurch wiederum unter den Erbberechtigten und deren Nachfolger wegen Aufteilung der Verlassenschaft entstandene Differenzen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 110 Nr. 50
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 110 Eberstein
Eberstein >> Generalia >> Familienstatuten (s. auch Verlassenschaft)
1582-1613
Manualakte Teil 1
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:16 MESZ
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