Akten zum Reichskonkordat (Band 5)
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Nachlass Buttmann, Rudolf 141
F XV 50-70
Nachlass Buttmann, Rudolf
Nachlass Buttmann, Rudolf >> Nachlässe >> Nachlass Buttmann, Rudolf >> 6. Politische Tätigkeit
1933
Enthält: 50. Buttmann an Bürgermeister A. Pfeiffer, Lichtenberg, vom 25.7.1933: Dank für Glückwunsch zum Konkordatsabschluß; 51. Pater Siebertz an Buttmann vom 26.7.1933: Würdigt Buttmanns Anteil am Reichskonkordat und sendet Heft 2 von "Zeit und Volk" (fehlt); 52. Dr. Schwarze, Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft, an Buttmann vom 26.7.1933: Dank für die Bereitschaft, einen Vortrag über das Konkordat zu halten; 53. Prof. M. Spahn an Buttmann vom 26.7.1933: Druckereibesitzer Loibl aus der Schutzhaft entlassen (s. Nr. 138 und 140); 54. Buttmann an Ministerialrat Gustav Rösler in Hermannstadt vom 26.7.1933: Das Reichskonkordat über Schulen und völkische Minderheiten; 55. Dr. Kreutz, Präsident des Deutschen Caritasverbandes, an Buttmann vom 26.7.1933: Bittet um Unterredung wegen Art. 31 Reichskonkordat; 56. Buttmann an Dr. Landmesser, General-Sekretär des Katholischen Akademikerverbandes, vom 27.7.1933: Dank für die Einladung zu einer soziologischen Tagung in Maria Laach; 57. Menshausen, Auswärtiges Amt, an Buttmann vom 27.7.1933: Leitet die von Klee aus Rom geschickten Berichte des Osservatore Romano in Übersetzung an Buttmann weiter (masch, 5 Bl.; Buttmanns Antwort an den Osservatore Romano, masch. 2 Bl.; 5 Bl. mit Korrekturen und Abdruck in der D.A.Z. vom 29.7.1933); 58. Buttmann an Hans Ritter von Lex vom 27.7.1933: Den Vorwurf der Fortführung der 'Bayernwacht' will Buttmann nächstens bei Hitler entkräften; hofft, daß Lex sich nach Konkordatsabschluß als Katholik zum Nationalsozialismus bekennen kann; 59. Erzbischof Gröber an Buttmann vom 28.7.1933: Bereitschaft am Verzeichnis der katholischen Verbände mitzuwirken; 60. Prof. Dr. O. Deuerling an Buttmann vom 28.7.1933: Bittet um Unterredung; 61. Bischof Berning an Buttmann vom 28.7.1933: Durchführung von Artikel 31 Reichskonkordat; 62. Buttmanns Niederschrift zur Veröffentlichung der Auslegungsgrundsätze von Artikel 31 Reichskonkordat vom 29.7.1933 (masch., 1 Bl.); 63. Foto der Unterzeichnung des Reichskonkordats, aus: Oberschlesische Volksstimme vom 29.7.1933; 64. Ehreneinladung vom 31.7.1933 zur Reichstagung der Katholischen Vereinigung für nationale Politik am 9./10.9.1933; 65. F.C. von Savigny, Referent von Heß, sendet am 31.7.1933 ein Foto der Konkordatsunterzeichnung, Buttmanns Dank vom 1.8.1933; 66. Buttmann an Bischof Berning vom 31.7.1933: Vorgehen der HJ gegen katholische Jugendverbände; 67. Menshausen an Buttmann vom 1.8.1933: Telegramm Klees an das Auswärtige Amt vom 31.7.1933: Gespräch zwischen Klee und Pacelli; Wirkung von Buttmanns Antwort an den Osservatore Romano; 68. Buttmann an Erzbischof Gröber vom 31.7.1933: Liste nach Art. 31 Reichskonkordat wurde an Kardinal Bertram abgesandt; 69. Buttmann an Kardinal Bertram vom 31.7.1933: Zusendung des Entwurfs einer Liste nach Art. 31 Reichskonkordat; 70. Buttmann an Wehrkreispfarrer Müller vom 31.7.1933: Frau Siber, Referentin für Frauenfragen im Reichsministerium des Innern, wird wegen ihrer katholischen Konfession angegriffen
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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