Stallung des Artelshofener Gemeindehirten Hans Bock nach Hartenstein wegen eigenmächtiger Pfändung
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E 49/II Nr. 1807
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
22.09.1741
Enthält:
1741 September 22: Schreiben des (Johann Wilhelm) de Vallade, Pflegers zu Hartenstein, an Hieronymus Wilhelm Ebner in Nürnberg.
Der Hirte zu Artelshofen Hans Pockh (= Bock) hat vom Feld des Hartensteiner Untertanen Friedrich Scharrer Korn abgeschnitten, welches eigentlich der Witwe des Peter Scharrer, Hintersassin bei Friedrich Scharrer, zu übergeben war. Die Tat geschah, weil die Witwe angeblich Schulden bei Bock hat und nicht zahlen will. Eine solche eigenmächtige Pfändung ist natürlich nicht statthaft.
Daher die Bitte um Stallung des Hirten.
1741 September 22: Schreiben des (Johann Wilhelm) de Vallade, Pflegers zu Hartenstein, an Hieronymus Wilhelm Ebner in Nürnberg.
Der Hirte zu Artelshofen Hans Pockh (= Bock) hat vom Feld des Hartensteiner Untertanen Friedrich Scharrer Korn abgeschnitten, welches eigentlich der Witwe des Peter Scharrer, Hintersassin bei Friedrich Scharrer, zu übergeben war. Die Tat geschah, weil die Witwe angeblich Schulden bei Bock hat und nicht zahlen will. Eine solche eigenmächtige Pfändung ist natürlich nicht statthaft.
Daher die Bitte um Stallung des Hirten.
Archivale
Indexbegriff Person: Bock, Hans (Artelshofen)
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Scharrer, Friedrich
Indexbegriff Person: Scharrer, N (Witwe d Peter)
Indexbegriff Person: Scharrer, Peter
Indexbegriff Person: Vallade, Johann Wilhelm de
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stallungen von Untertanen
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Scharrer, Friedrich
Indexbegriff Person: Scharrer, N (Witwe d Peter)
Indexbegriff Person: Scharrer, Peter
Indexbegriff Person: Vallade, Johann Wilhelm de
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stallungen von Untertanen
Artelshofen
Hartenstein
Gemeindehirte, Artelshofen
Pfleger, Hartenstein
Untertan
Korn entwendet
Schulden
Zahlungsverweigerung
Pfändung eigenmächtige
Stallung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ