Die Brüder Bernd und Hartwych von Dorslon sowie Hartwychs Frau Elsike verkaufen Gerhard Muontere, Bürger zu dem Berge, und dessen Frau Alvrad ihr Viertel des Zehnten zu Boclen, von dem sie bereits einen Teil inne haben, für 22 Goldgulden und leisten Währschaft. Wiedereinlösung des Zehnten ist jährlich zwischen Martini und Lichtmeß mit der gleichen Summe möglich. Siegel der Brüder und des Ulrich von Horhusen angekündigt. Datum anno Domini MCCCLXXX sexto ipso die Gregorii pape
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Die Brüder Bernd und Hartwych von Dorslon sowie Hartwychs Frau Elsike verkaufen Gerhard Muontere, Bürger zu dem Berge, und dessen Frau Alvrad ihr Viertel des Zehnten zu Boclen, von dem sie bereits einen Teil inne haben, für 22 Goldgulden und leisten Währschaft. Wiedereinlösung des Zehnten ist jährlich zwischen Martini und Lichtmeß mit der gleichen Summe möglich. Siegel der Brüder und des Ulrich von Horhusen angekündigt. Datum anno Domini MCCCLXXX sexto ipso die Gregorii pape
B 602u, 123
B 602u Kloster Dalheim - Urkunden
Kloster Dalheim - Urkunden
1386 März 12
Vermerke: Ausfertigung, deutsch, Pergament, alle drei angekündigten Siegel an Pergamentpresseln anhängend. Rückseitig: De quarta parte decime in Boclen (15. Jh.). B XIX. (16. Jh.). Quartam partem decime vendunt isti de Dorslon Gerhardo Munter pro XXII f(lorenis) in Boclon (16. Jh.). Abschriften Msc. I 127 fol. 18-18v, Fot. 287 S. 129-130
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Dalheim (Tektonik)
- Kloster Dalheim / Urkunden (Bestand)