Landesherrliche Genehmigungen der von Mitgliedern des kölnischen Adels eingegangenen Erb-, Zessions- und Tauschverträge
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AA 0007, 895
AA 0007 Kurköln II, Akten (AA 0007)
Kurköln II, Akten (AA 0007) >> 6. Landstände und Steuern >> 6.1. Landtag >> 6.1.8. Ritterschaft
1695-1795
Enthaeltvermerke: Enthält: 1. Carl Eugen und Philipp Heinrich, Herzöge zu Croy, gegen Walbott von Bassenheim wegen der Herrschaft Drachenfels, 1695; 2. Oberst von Tserclaes als Vogt seiner Frau Maria, geb. von Burtscheid, gegen Wilhelm Wirich Dietrich Freiherr von Bernsau als Vormund der minderjährigen von Burtscheid zu Burgbrohl und Büllesheim wegen des Kindteils der Maria Wilhelmine, geb. von Burtscheid, 1697; 3. Maria Sybilla von Mernich, geb. von Stockheim, gegen die Vormünder des minderjährigen von Bylandt wegen 74 Morgen bei Rheinberg neben dem Hagenhof, 1698; 4. Philipp Christoph von Eltz überträgt Philipp Wilhelm von Bongart die Rechte aus dem 1644 ergangenen Urteil gegen den von der Leyen, 1700; 5. Vergleich zwischen Johann Wilhelm von Quaedt zu Watterich und den Erben Esken wegen des Lehngutes Vettenbocholt bei Dorsten, 1704; 6. Anspruch der Elisabeth Margarete Bernardina von Ossenbroich, verwitweten von Clot zu Breidenbach, auf dem Rittersitz Kreuzberg bei Altenahr, 1704; 7. Vergleich zwischen der Abtei Steinfeld und dem Grafen von Salm-Reifferscheid wegen 5 Häusern zu Wahlen, 1706; 8. Ludwig Alexander von Quad zu Wickrath nimmt von dem Syndicus der Stadt Köln Johann Vincent Sander 2200 Taler auf sein Gut Zoppenbroich auf, 1708; 9. Vergleich zwischen Johann Dietrich von Fresendorff mit der verwitweten von Fresendorff, geb. Delwig, wegen des Hauses Corten, 1710; 10. Vertrag zwischen der Stadt Bonn und dem Kommandeur von Westrem wegen Befreiung von Personallasten, 1710; 11. Vertrag zwischen Franz Otto von Weichs, Oberjägermeister und Amtmann zu Brilon, und der Stadt Brilon wegen der Mast- und Holzrechte in dem zu dem Haus Scharffenberg gehörenden Wäldern, 1717; 12. Ludwig Alex von Quad verkauft Anna Isabella von Oxenstierna, verwitweten von Bentheim, geb. von Limburg-Styrum, das Haus Zoppenbroich, 1723; 13. Teilvertrag der Erben Bohrens, 1729; 14. Vergleich zwischen Freifrau von Nesselrode zu Rhade und Graf von Nesselrode zu Grimburg, 1732; 15. Witwe des kurkölnischen Geheimrates von Kempis verkauft der verwitweten Frau von Wolff-Metternich zur Gracht ein neben dem Plettenbergischen Hof zu Bonn gelegenes Haus, 1732; 16. Bestätigung der Schenkung der Maria Adolfine von Reuschenberg zu Setterich an ihren Bräutigam Franz Ludwig Josef Forstmeister von Gelnhausen, 1749; 17. Zession einer Obligation durch von Leerodt als Vormund des von Hochsteden, 1749; 18. Geheimrat Braumann als Besitzer des Lehngutes Schlickum gegen die Stadt Neuss, 1749; 19. Anna Carolina von Erlenkamp überträgt von Todes wegen dem Clemens August von Schall zu Morrenhoven ihren bei Brühl zu Schwadorf gelegenen Rittersitz, 1761-1762; 20. Maria Barbara von Elmendorff, geb. von Schall zu Morrenhoven, schenkt ihrem Bruder Clemens August eine Geldsumme, 1763; 21. Gerhard Franz Stephan von Gerolt, Lehnträger des Lehngutes zu Leyen, erhält von der Stadt Linz die Erlaubnis, den Keller des in der Stadt befindlichen, zum Lehngut gehörenden Hauses zu erweitern und einen Überbau zu errichten, 1769; 22. Vergleich zwischen den Brüdern Josef Clemens von der Vorst zu Lombeck und Clemens August von der Vorst zu Lombeck, 1770; 23. Vergleich der Brüder zu Mörbach, 1772; 24. Vergleich zwischen Franz Michael von Zelion gen. Brandis und den Brüdern von Dücker, 1776; 25. Vergleich des Freiherrn von Walbott mit der Abtei Klosterrath wegen des Hauses und der Herrlichkeit Bornheim, 1795; 26. Erbteilung zwischen den Brüdern Josef Clemens von der Vorst zu Lombeck und Clemens August von der Vorst zu Lombeck, 1747
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Hofrat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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28.04.2026, 08:36 MESZ
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