Buchdrucker und Buchhändler. Zensur
Vollständigen Titel anzeigen
A 26, Nr. 728
A 26 - Allgemeine Kirchenakten
A 26 - Allgemeine Kirchenakten >> III. Kirchensachen >> 20. Theologische Zeitschriften, Zensur
1584, 1592-1799
Enthält:
1) Buchhändler Johann Berner in Frankfurt am Main, 1592-1631
- a) Buchhändler Johann Berner in Frankfurt/M. übernimmt von dem verstorbnen Buchdrucker Georg Gruppenbach in Tübingen die Druckerlaubnis für einzelne Werke; Beschwerde des Philipp Gruppenbach, 1584, 1592-1608, Qu. 1-7
- b) Buchhändler Johann Berner in Frankfurt/M.: Lieferung der Osianderschen Bücher an das Stift in Tübingen, 1614, 1628-1631, Qu. 1-11
2) Buchdrucker und Buchhändler Eberhard Wild in Tübingen, 1622-1629
- a) Druck sektiererischer Schriften (von Schwenckfeld und Weigel). Anklage und Rechtfertigung, 1622, Qu. 1-18; Intus: Qu. 2: Bücherverzeichnis der Wildschen Buchhandlung; Qu. 2: "Verzeichnis des Weigelianischen Irrtums"; Qu. 6 und 8: Verdacht der Irrlehre Schwenckfelds bzw. Weigels bei Pfarrer Theodor Kantz in Ditzingen
- b) Verkehr des Ditzinger Pfarrers Theodor Kantz mit den Schwenckfeldern in Justingen. Seine Beziehungen zu Buchdrucker Wild, 162, Qu. 1-2
- c) Druck der Kinder postille von Chr. Fischer, 1627
- d) Druck des württ. biblischen Handbüchleins, 1629, Qu. 1-7
3) Joh. Weyrich Rösslin, "bestellter Buchdrucker in Stuttgart (Buchdrucker-Privilegium und Konkurrenten), 1662-1681, Qu. 1-21
4) Dreistündige Turmstrafe für Buchdrucker Joh. Jakob Laidig in Stuttgart wegen Nichtbeachtung der Zensur, 1677
5) Druck des württ. Kommunikantenbüchleins ohne Zensurerlaubnis in Schaffhausen durch Buchdrucker Hermann Hurelenbusch in Tuttlingen, 1689; Intus: Württ.: Kommunikantenbüchlein von D. Andreas Osiander, gedr. 1689
6) Hohenlohisch-Neuensteinische Privilegien für die Buchdrucker Joh. Danienl Holl in Öhringen und Joh. Christian Leicht in Heilbronn. Abschriften, 1727, 1776
7) Streitigkeiten zwischen Hofkaplan Grammlich und Buchdrucker Bernhard Michael üller in Stuttgart wegen der Herausgabe von Grammlichs Reflexionen über das Neue Testament, 1727, Qu. 1-5
8) Beschwerde vom Ritter Taylor gegen die Verfasser der Tübinger Gelehrten Zeitungen, 1757
9) Bitte des Buchdruckers Joh. Nikolaus Stoll um Druckerlaubnis zu einer Buß- und Bettag-Predigt und zu der Schrift "Einfältige Herzensbekenntnis von der seligen Betrachtung des erwürgten Lammes ...", 1757, 1759
10) Bitte des Buchhändlers Berger in Tübingen um das Privilegium auf die Steinhoferschen Schriften, 1762
11) Differenzen zwischen dem Antiquar Betulius in Stuttgart und dem Buchdrucker Joh. Christian Gottlieb Franck in Tübingen wegen des Privilegiums zum Starckschen Handbuch. Extrakte, 1777
12) Ansbachischer Buchhändler Joh. Christian Gottlieb Frankc in Tübingen wegen des Privilegiums zum Starckschen Handbucn. Extrakte, 1777
13) Bitte der Buchdrucker Gebr. Mäntler in Stuttgart um ein Privilegium für das neue Choralbuch und für die neue Ausgabe des Braunschweigischen Katechismus (von Pfarrer Kohler in Birkach), 1798-1799, Qu. 1-11
14) Zusammenstellung von erteilten Druckprivilegien in den Jahren 1648-1727, s.d.
1) Buchhändler Johann Berner in Frankfurt am Main, 1592-1631
- a) Buchhändler Johann Berner in Frankfurt/M. übernimmt von dem verstorbnen Buchdrucker Georg Gruppenbach in Tübingen die Druckerlaubnis für einzelne Werke; Beschwerde des Philipp Gruppenbach, 1584, 1592-1608, Qu. 1-7
- b) Buchhändler Johann Berner in Frankfurt/M.: Lieferung der Osianderschen Bücher an das Stift in Tübingen, 1614, 1628-1631, Qu. 1-11
2) Buchdrucker und Buchhändler Eberhard Wild in Tübingen, 1622-1629
- a) Druck sektiererischer Schriften (von Schwenckfeld und Weigel). Anklage und Rechtfertigung, 1622, Qu. 1-18; Intus: Qu. 2: Bücherverzeichnis der Wildschen Buchhandlung; Qu. 2: "Verzeichnis des Weigelianischen Irrtums"; Qu. 6 und 8: Verdacht der Irrlehre Schwenckfelds bzw. Weigels bei Pfarrer Theodor Kantz in Ditzingen
- b) Verkehr des Ditzinger Pfarrers Theodor Kantz mit den Schwenckfeldern in Justingen. Seine Beziehungen zu Buchdrucker Wild, 162, Qu. 1-2
- c) Druck der Kinder postille von Chr. Fischer, 1627
- d) Druck des württ. biblischen Handbüchleins, 1629, Qu. 1-7
3) Joh. Weyrich Rösslin, "bestellter Buchdrucker in Stuttgart (Buchdrucker-Privilegium und Konkurrenten), 1662-1681, Qu. 1-21
4) Dreistündige Turmstrafe für Buchdrucker Joh. Jakob Laidig in Stuttgart wegen Nichtbeachtung der Zensur, 1677
5) Druck des württ. Kommunikantenbüchleins ohne Zensurerlaubnis in Schaffhausen durch Buchdrucker Hermann Hurelenbusch in Tuttlingen, 1689; Intus: Württ.: Kommunikantenbüchlein von D. Andreas Osiander, gedr. 1689
6) Hohenlohisch-Neuensteinische Privilegien für die Buchdrucker Joh. Danienl Holl in Öhringen und Joh. Christian Leicht in Heilbronn. Abschriften, 1727, 1776
7) Streitigkeiten zwischen Hofkaplan Grammlich und Buchdrucker Bernhard Michael üller in Stuttgart wegen der Herausgabe von Grammlichs Reflexionen über das Neue Testament, 1727, Qu. 1-5
8) Beschwerde vom Ritter Taylor gegen die Verfasser der Tübinger Gelehrten Zeitungen, 1757
9) Bitte des Buchdruckers Joh. Nikolaus Stoll um Druckerlaubnis zu einer Buß- und Bettag-Predigt und zu der Schrift "Einfältige Herzensbekenntnis von der seligen Betrachtung des erwürgten Lammes ...", 1757, 1759
10) Bitte des Buchhändlers Berger in Tübingen um das Privilegium auf die Steinhoferschen Schriften, 1762
11) Differenzen zwischen dem Antiquar Betulius in Stuttgart und dem Buchdrucker Joh. Christian Gottlieb Franck in Tübingen wegen des Privilegiums zum Starckschen Handbuch. Extrakte, 1777
12) Ansbachischer Buchhändler Joh. Christian Gottlieb Frankc in Tübingen wegen des Privilegiums zum Starckschen Handbucn. Extrakte, 1777
13) Bitte der Buchdrucker Gebr. Mäntler in Stuttgart um ein Privilegium für das neue Choralbuch und für die neue Ausgabe des Braunschweigischen Katechismus (von Pfarrer Kohler in Birkach), 1798-1799, Qu. 1-11
14) Zusammenstellung von erteilten Druckprivilegien in den Jahren 1648-1727, s.d.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:19 MESZ