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Rechtsstreit zwischen der Äbtissin Anna Elisabeth von und zu der Hees zu Keppel und dem Stiftsfräulein Anna Adolph von Neuhof, genannt Ley, vor der kaiserlichen Administrationskanzlei zu Siegen wegen einer doppelten Haushaltung
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Rechtsstreit zwischen der Äbtissin Anna Elisabeth von und zu der Hees zu Keppel und dem Stiftsfräulein Anna Adolph von Neuhof, genannt Ley, vor der kaiserlichen Administrationskanzlei zu Siegen wegen einer doppelten Haushaltung
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Suppliken der sich streitenden Parteien, Vertrag zwischen Vertretern des landständischen Adels und dem Stift Keppel über die Beseitigung von zwei Haushaltungen zwecks Erhalt der Waldungen und Verhütung des schädlichen Holzfällens (25.10.1708); Aufnahme der Anna Adolph von Neuhof, genannt Ley, als Stiftsfräulein (17.07.1703). Korrespondenten u.a.: Äbtissin Anna Elisabeth von und zu der Hees, Anna Catharina von Meschede, Franziska von Riedt, Maria Anna von Neuhoff genannt Ley (Listringhausen), Johann Philipp Adam von und zu der Hees, Notar Tilmann Henrich Leporin, Anna Adolph von Neuhof genannt Ley, Friedrich Caspar Freiherr von Neuhoff genannt Ley, Johann Engelbert von Selbach zu Zeppenfeld, W. D. von Everfeld, Wild (Siegen), Pastor Matthias Werner Grönenberg (Keppel).
46 Bl.
Sachakte
zuvor Stift Keppel Nr. 18/19
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.