Interview mit einem Mann über Ferdinand Marian
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 A130071/106
J 25_G032_062
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Tondokumente >> Interviews
Enthält:
0:00:00 - 0:13:53
Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit einem Filmemacher (wurde in Amerika als "Filmdoktor" bezeichnet) über:
Japanische Filme. Darstellung von Menschen und Gut und Böse im Filmen. Filmkunst. Hilfe der Semiotik. Messung der Reaktionen von Zuschauern beim Anschauen des Films "Jud Süß" in Asperg. Drei Stufen im Film: Information, Unterhaltung und Kunst.
0:13:58 - 1:27:40
Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit einem Mann (Anton, Jahrgang 1929, unehelicher Sohn von Ferdinand Marian) über:
Tätigkeit als Hilfsarbeiter im Bereich der Ärchäologie. Kleine Schauspielerrollen. Schauspielerin Maria Byk, die 1927 von dem bekannten Regisseur Julius Gellner nach zweijähriger Ehe geschieden worden war. Marian hat Johanna Gellner, Jahrgang 1926 und Tochter von Byk und Gellner, bei der Flucht von Prag nach London über Berlin im Jahr 1938 geholfen.
Charakter von Ferdinand Marian. Gute Kontake zu B. Traven. "Marian war kein Nazi". Seine Beziehung zu Frauen. Er war ein "Vollblutkomödiant". Rolle des Filmproduzenten Erich Pommer. "Selbstmordversion ist absoluter Unsinn... Film `Jud Süß` ist ein hervorragender Film". "Marian war ein Instinktmensch und ichbezogen". Freundschaft zu Kristina Söderbaum. Rolle von Veit Harlan. Kleine Rolle in dem Film "Hanna Amon". Kurt Meisel. Alkoholismus. "Nie was Positives über (Werner) Krauss gehört". Heinrich Goebbels. Mit Lída Baarová im Jahr 1956 "Todos somos necesarios" in Spanien zusammengespielt. Margot Hielscher war die Lieblingspartnerin von Marian.
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Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit einem Filmemacher (wurde in Amerika als "Filmdoktor" bezeichnet) über:
Japanische Filme. Darstellung von Menschen und Gut und Böse im Filmen. Filmkunst. Hilfe der Semiotik. Messung der Reaktionen von Zuschauern beim Anschauen des Films "Jud Süß" in Asperg. Drei Stufen im Film: Information, Unterhaltung und Kunst.
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Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit einem Mann (Anton, Jahrgang 1929, unehelicher Sohn von Ferdinand Marian) über:
Tätigkeit als Hilfsarbeiter im Bereich der Ärchäologie. Kleine Schauspielerrollen. Schauspielerin Maria Byk, die 1927 von dem bekannten Regisseur Julius Gellner nach zweijähriger Ehe geschieden worden war. Marian hat Johanna Gellner, Jahrgang 1926 und Tochter von Byk und Gellner, bei der Flucht von Prag nach London über Berlin im Jahr 1938 geholfen.
Charakter von Ferdinand Marian. Gute Kontake zu B. Traven. "Marian war kein Nazi". Seine Beziehung zu Frauen. Er war ein "Vollblutkomödiant". Rolle des Filmproduzenten Erich Pommer. "Selbstmordversion ist absoluter Unsinn... Film `Jud Süß` ist ein hervorragender Film". "Marian war ein Instinktmensch und ichbezogen". Freundschaft zu Kristina Söderbaum. Rolle von Veit Harlan. Kleine Rolle in dem Film "Hanna Amon". Kurt Meisel. Alkoholismus. "Nie was Positives über (Werner) Krauss gehört". Heinrich Goebbels. Mit Lída Baarová im Jahr 1956 "Todos somos necesarios" in Spanien zusammengespielt. Margot Hielscher war die Lieblingspartnerin von Marian.
1'28
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Bild-/Tonträger: Kopie von Kompaktkassette
Bild-/Tonträger: Kopie von Kompaktkassette
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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