Matthäus Vögelin, B. und Metzger zu Markdorf, verkauft um 620 fl rh an das Kloster zum hl. Kreuz zu Riedlingen folgende Weingärten in Markdorf: 2 Weingärten im Hummelberg (Anstößer: Kloster Heiligkreuztal, Hans Martin Bach, Weißgerber) - belastet mit 1 Huhn jährlichen Bodenzins an das fürstl. Schlossamt; 2 Weingärten im unteren Neusatz (Anstößer: Martin Mayer zu Möggenweiler (Mögenweiler), Kollegiatsstift, Anton Ackherman, Josef Oxner); 2 Weingärten im Baachleeder (Anstößer: des sel. Joseph Rüd Witwe, der Verkäufer, Hans Jakob Seitz, Stift Buchau); 1 Weingarten im Ehinger Berg (Anstößer: Johannes Dorn, Zimmermann, Johannes Prutsch, die Baustraße, der Verkäufer) - belastet mit 2 Quart Wein jährl. Bodenzins an den Kirchenpatron St. Nikolaus zu Markdorf -; 5 Weingärten in der Magersteig (Anstößer: Johannes Schwartzhans, Kloster Waldsee), alles samt heurigem Nutzen und einem 40 eimerigen Faß, das der Verkäufer 3 Jahre lang in brauchbarem Zustand zu erhalten hat.
Vollständigen Titel anzeigen
Matthäus Vögelin, B. und Metzger zu Markdorf, verkauft um 620 fl rh an das Kloster zum hl. Kreuz zu Riedlingen folgende Weingärten in Markdorf: 2 Weingärten im Hummelberg (Anstößer: Kloster Heiligkreuztal, Hans Martin Bach, Weißgerber) - belastet mit 1 Huhn jährlichen Bodenzins an das fürstl. Schlossamt; 2 Weingärten im unteren Neusatz (Anstößer: Martin Mayer zu Möggenweiler (Mögenweiler), Kollegiatsstift, Anton Ackherman, Josef Oxner); 2 Weingärten im Baachleeder (Anstößer: des sel. Joseph Rüd Witwe, der Verkäufer, Hans Jakob Seitz, Stift Buchau); 1 Weingarten im Ehinger Berg (Anstößer: Johannes Dorn, Zimmermann, Johannes Prutsch, die Baustraße, der Verkäufer) - belastet mit 2 Quart Wein jährl. Bodenzins an den Kirchenpatron St. Nikolaus zu Markdorf -; 5 Weingärten in der Magersteig (Anstößer: Johannes Schwartzhans, Kloster Waldsee), alles samt heurigem Nutzen und einem 40 eimerigen Faß, das der Verkäufer 3 Jahre lang in brauchbarem Zustand zu erhalten hat.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 g U 57
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 g Riedlingen, Kloster zum heiligen Kreuz
Riedlingen, Kloster zum heiligen Kreuz >> Urkunden >> Protokollbuch des Klosters zum hl. Kreuz zu Riedlingen.
1728 September 7 (Herbstmonat)
Urkunden
Siegler: Johann Franz Anton Schnitzer, bischöfl. konstanzischer Stadtammann zu Markdorf
Ackherman, Anton
Bach, Hans Martin; Weißgerber
Dorn, Johannes; Zimmermann
Mayer, Martin
Oxner, Josef
Prutsch, Johannes
Rüd, Joseph
Schnitzer, Johann Franz Anton; Stadtammann
Schwartzhans, Johannes
Seitz, Hans Jakob
Vögelin, Matthäus; Metzger
Bad Buchau BC; Stift
Bad Waldsee RV; Kloster
Buchau s. Bad Buchau
Heiligkreuztal : Altheim BC; Kloster
Markdorf FN
Möggenweiler : Markdorf FN
Waldsee s. Bad Waldsee
Protokollbuch des Klosters zum hl. Kreuz zu Riedlingen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Augustinerkloster Kreuzlingen - Restituierte Klöster (Tektonik)
- Unter Joseph II. aufgehobene Frauenklöster (Bestand)
- Riedlingen, Kloster zum heiligen Kreuz (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- Protokollbuch des Klosters zum hl. Kreuz zu Riedlingen. (Archivale)