Fritz Cammermeister, Bürger zu Nürnberg, und die für seine eheliche Wirtin Christna bestellten zwei Zeugen, nämlich Konrad Zollner und Fritz Strauß, bekennen vor dem Stadtgericht, dass sie ein Pfund Haller an Geld und ein Faßnachtshuhn jährlicher und ewiger Gült, die ihnen Heinz Bamberger und Margaretha, seine eheliche Wirtin, und ihre Erben jährlich von einem hinter ihrem Hause im "Abswerde" gelegenen Gärtlein geben, fortan dem Gotteshaus zu Unserer Lieben Frau zu einer ewigen Jahrzeit [Jahrtag] geben wollen, in den vier Tagen in der Fasten für Frau Agnes Cammermeister, des vorgenannten Fritz Cammermeisters Mutter. Geschehen am Dienstag nach dem St. Martinstag 1409. Zeugen: Konrad Zollner, Fritz Strauß und andere. Original-Pergament mit Siegelrest der Stadt Bamberg

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Archiv des Erzbistums Bamberg