Der Wäppner Burkhard v. Wolfskehl verkauft dem Grafen Wilhelm v. Katzenelnbogen seinen Teil an Herrschaft, Gericht und Landgericht zum Hohlengalge...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1368 Februar 27 B
Ausf.: Hohlen Galgen Abschr. (1429?), dabei: 1356 Mai 12 (B 3 Nr. 78)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1368 dominica Invocavit
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Wäppner Burkhard v. Wolfskehl verkauft dem Grafen Wilhelm v. Katzenelnbogen seinen Teil an Herrschaft, Gericht und Landgericht zum Hohlengalgen mit Vogtei, Wiese, Wald, Wasser, Weide, Zinsen, Weizen- und Pfenniggülten, Gänsen, Hühnern und allem Zubehör, so wie er sie vom Grafen zu Erfelden, Goddelau und Ackerloch zu Lehen hatte, für 330 Pfund. Heller, über die er quittiert. Er verkauft dem Grafen außerdem seinen Teil der Einlösungsberechtigung (lostung) am Ackerloch und seinen Anteil an dem, was seine Mutter daselbst von seinem Vetter Burkhard v. Wolfskehl kaufte, ausgenommen fünf Morgen Äcker zu Goddelau, für die Burkard auf Lebenszeit Mann des Grafen bleiben soll. Wollen seine Erben nach seinem Tode nicht mehr gräfliche Mannen sein, sollen sie diese Äcker dem Grafen oder seinen Erben aufgeben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Burkhard und seiner Brüder Heinrich, Ritter, und Hertwin v. Wolfskehl, die bezeugen, dass die obigen Güter dem Ausst. auf Grund der Teilung ihres Besitzes zustehen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wenck I Urkundenbuch 254. Vgl. Nr. 1167
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Wäppner Burkhard v. Wolfskehl verkauft dem Grafen Wilhelm v. Katzenelnbogen seinen Teil an Herrschaft, Gericht und Landgericht zum Hohlengalgen mit Vogtei, Wiese, Wald, Wasser, Weide, Zinsen, Weizen- und Pfenniggülten, Gänsen, Hühnern und allem Zubehör, so wie er sie vom Grafen zu Erfelden, Goddelau und Ackerloch zu Lehen hatte, für 330 Pfund. Heller, über die er quittiert. Er verkauft dem Grafen außerdem seinen Teil der Einlösungsberechtigung (lostung) am Ackerloch und seinen Anteil an dem, was seine Mutter daselbst von seinem Vetter Burkhard v. Wolfskehl kaufte, ausgenommen fünf Morgen Äcker zu Goddelau, für die Burkard auf Lebenszeit Mann des Grafen bleiben soll. Wollen seine Erben nach seinem Tode nicht mehr gräfliche Mannen sein, sollen sie diese Äcker dem Grafen oder seinen Erben aufgeben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Burkhard und seiner Brüder Heinrich, Ritter, und Hertwin v. Wolfskehl, die bezeugen, dass die obigen Güter dem Ausst. auf Grund der Teilung ihres Besitzes zustehen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wenck I Urkundenbuch 254. Vgl. Nr. 1167
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ