Kriegsende im Südwesten - Als die Marokkaner kamen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/016 R050004/205
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/016 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2005
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17. März 2005
In Freudenstadt war am 17.04.1945 der Krieg mit dem Einmarsch der ersten französischen Armee vorbei, aber das Grauen ging weiter. Die französischen Soldaten wüteten in der zerschossenen Stadt, es kam zu Plünderungen und Massenvergewaltigungen, ohne dass französische Offiziere einschritten. "Wir haben uns auf dem Dachboden versteckt, ich und ein 18 Jahre altes Mädchen. Das wurde von 18 Marokkanern vergewaltigt" - berichtet eine Zeitzeugin. Die Erinnerung an diese Tage ist schrecklich, erzählt auch Gerhard Hertel, der wegen einer schweren Verletzung damals von der Front nach Hause kam. Trotzdem hat er sich später aktiv für die deutsch-französische Freundschaft engagiert.
0:04:50; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Ländersache - Politik in Baden-Württemberg
Frankreich [F]
Marokko [MA]
Vergewaltigung
Weltkrieg [1939-1945]; Kriegsende
Zweiter Weltkrieg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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