Stiftung Veltmann (Bestand)
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C-Stift-Velt
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Archive der Stadt Münster >> Archive der fürstbischöflichen Zeit >> Stiftungsarchiv
Laufzeit: 1693-1826 Inhalt: Die Stiftung geht auf das testamentarische Vermächtnis des aus Münster stammenden Dechanten der Kollegiatkirche in Haslach (Elsaß) Bernhard Veltmann († 15. November 1691) zurück, der eine Studienstiftung über 1.000 Reichstaler für Familienangehörige, Studierende aus der Schneiderzunft und katholische Bürgersöhne sowie eine Armenstiftung über 400 Reichstaler für münsterische Witwen und Arme der Schneiderzunft anordnete. Die Exekutoren der Stiftung sollten der jeweilige Rektor der Societas Jesu und die beiden Bürgermeister der Stadt Münster sein. 14 Akteneinheiten (1693-1826) Stammtafel der Familienstiftung Veltmann (undatiert); Materialsammlung zur Stammtafel (undatiert); Bestätigung der Fundation durch die Exekutoren (1709); Rentverschreibungen (1709, 1761); Emonitur (1760); Anträge an die Studienstiftung (1718-1762); Rechtsstreitsache Theologe Friedrich Veltmann gegen die Exekutoren der Stiftung Veltmann (1718); Bestätigungen über aus der Studienstiftung gezahlte Gelder (1709-1762); Rechnungslegungen (1694-1817); Rechnungslegung der Armenstiftung (1818-1826); Quittungen und Belege (1693-1792); Archivinventar der Obligationen der Stiftung Veltmann (nach 1785); Hypothekenforderungen der Stiftung Veltmann (1816). Umfang: 14 Einheiten (2 Kartons), Findbuch nicht vorhanden, Zitierung: StdAMs, Stiftungsarchiv, Stiftung Veltmann Literatur: Hellenbroich, Heinrich, Die Armen-Stiftungen der Stadt Münster i.W., Münster 1900.
Vorwort: Gründungsjahr: 1691Stifter: Bernhard Veltmann, Dechant der Kollegiatkirche in Haslach (Elsaß)Zweck: Unterstützung von Armen der Stadt, Ausbildungsbeihilfen
Vorwort: Gründungsjahr: 1691Stifter: Bernhard Veltmann, Dechant der Kollegiatkirche in Haslach (Elsaß)Zweck: Unterstützung von Armen der Stadt, Ausbildungsbeihilfen
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ