Angelegenheiten der Lamberti-Pfarre: Verfügungen für die bauliche Umgestaltung des Lamberti Kirchhofs
Vollständigen Titel anzeigen
A-RatsA, Aa XIII Nr. 69
A XIII Nr. 32a
A-RatsA Ratsarchiv (bis 1802)
Ratsarchiv (bis 1802) >> 13 Kultus-, Kirchen- und Schulsachen (A XIII) >> 13.31 Kultusabteilung (Aa XIII - erfasst durch Karl Utsch)
11. Juli 1775
Enthält: Kurkölnsche zur Hochstifts münsterschen Regierung verordnete Präsident und Geheime Räte treffen die Verfügung an Bürgermeister und Rat der Haupt- und Residenzstadt M., dass um Lamberti Kirchhof, wo die Häuser des sogenannten Hölzernen Wammes [Hölzernes Wams] abgebrochen werden, auf Kosten der Straßenkasse zur Zierde der Stadt eine schickliche Mauer gesetzt werde. Da nun das Ansehen des Markts noch mehr verschönert wird, wenn das am Kirchhof stehende Totengräberhaus und das sogenannte Schweinetürmchen fortgeschafft und der Notbrunnen dergestalten zugedeckt werde, dass solcher im Notfall füglich gebraucht werden könne, so haben wir auch solches zur ferneren Beförderung hiedurch an Hand geben wollen. Original, unterschrieben von F. W. von Böselager und dem Sekretär C. B. Munstermann.
Archivale
Verweis: Gedruckt von Viktor Huysken: Vom Schweinetürmchen an der südlichen Seite des Lambertikirchhofes (Westfälische Zeitschrift 64. Bd. S. 283-286, Münster 1906), wo u. a. der Einspruch des Rates mitgeteilt wird, das Schweinetürmchen gereiche dem Markte zur besonderen Zierde; es wurde 1833 abgebrochen.
Edition: Karl Utsch: Kultusabteilung des Stadtarchivs Münster, Münster 1937, S. 62.
Edition: Karl Utsch: Kultusabteilung des Stadtarchivs Münster, Münster 1937, S. 62.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:15 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Münster (Archivtektonik)
- Archive der Stadt Münster (Tektonik)
- Archive der fürstbischöflichen Zeit (Tektonik)
- Ratsarchiv (Tektonik)
- Ratsarchiv (bis 1802) (Bestand)
- 13 Kultus-, Kirchen- und Schulsachen (A XIII) (Gliederung)
- 13.31 Kultusabteilung (Aa XIII - erfasst durch Karl Utsch) (Gliederung)