Klage des Johann (v.) Hugenpoet zu Hilbeck gegen den Schneider Jost Klein in Werl und die Schneiderzunft wegen eines verschnittenen Rockes.
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INA, B 31a II 1
INA Inventar des Archivs der Stadt Werl
INA Inventar des Archivs der Stadt Werl >> B - Akten aus vorpreussischer Zeit >> B 11 - Prozeßakten (1474, 1590-1723)
1631
Enthält: Heidenreich Koch, Verwalter zu Hilbeck, lieferte an Jost Klein 3 1/2 Ellen Wand (=Stoff). Heinrich Rabe, "Amtsperson" (= wohl Vorsteher der Schneiderzunft), hat den verschnittenen Rock beschlagnahmt, da Meister Jost Klein noch nicht in die Schneiderzunft aufgenommen war. Bei einem entsprechenden Gespräch war Hans Peltzer, Werler Bürger, anwesend. In einer Verhandlung im Hause Kleins sind Hermann Schneider zu Hilbeck und Hermann Muckens anwesend.
Darin: Vgl. Ratsprotokollkartei C 219, wo es Wilhelm Hugenpott heißt!
Darin: Vgl. Ratsprotokollkartei C 219, wo es Wilhelm Hugenpott heißt!
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ