Die Schwestern Rondoli. Ein unmoralisches Hörspiel nach einer Novelle von Guy de Maupassant
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451009/003
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1946 >> Juni 1946
Mittwoch, 5. Juni 1946
Im Zug nach Genua treffen die Freunde Paul und Henri ein in Tränen aufgelöstes Mädchen namens Francesca Rondoli, das gerade von ihrem Geliebten verlassen wurde. Während sich der Frauenheld Paul um sie bemüht, verhält sich Henri abweisend.Francesca jedoch entdeckt ihr Herz für Henri und es gelingt ihr, ihn zu verführen. Nachdem die beiden einige Tage zusammen verbracht haben, geht Francesca ihre Familie besuchen. Sie gibt Henri die Adresse und fragt, ob er sie abholen würde, falls sie nicht wiederkäme. Francesca bleibt aus. Henri wartet zwar einige Tage, reist dann jedoch ab, ohne sie zu suchen. Ein Jahr später ist Henri erneut in Genua, und nun geht er zu der angegebenen Adresse. Er trifft auf Mutter Rondoli, die ihm erklärt, daß Francesca lange auf ihn gewartet habe, nun aber in Paris mit einem Maler lebe.Mutter Rondoli stellt Henri ihre Tochter Carlotta vor, und die zwei verleben die Zeit gemeinsam, bis Henri abreist.Später sieht Henri Carlotta in Paris mit einem anderen Mann. Er tröstet sich mit dem Gedanken, daß Mutter Rondoli noch zwei weitere Töchter hat.
Autor: Guy de Maupassant
Funkbearbeitung: Hans Sattler
Regie: Cläre Schimmel
Besetzung:
Manuel Collado: Henri
Michael Konstantinow: Paul
Elsa Pfeiffer: Mutter Rondoli
Marianne Simon: Francesca
Gilda Vetrone: Carlotta
Autor: Guy de Maupassant
Funkbearbeitung: Hans Sattler
Regie: Cläre Schimmel
Besetzung:
Manuel Collado: Henri
Michael Konstantinow: Paul
Elsa Pfeiffer: Mutter Rondoli
Marianne Simon: Francesca
Gilda Vetrone: Carlotta
0:44:35
Audio-Visuelle Medien
Konstantinow, Michael
Schimmel, Cläre; Hörspielredakteurin, Redakteurin, 1902-1986
Hörspiel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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