Vor Ort in Tübingen: Palmers Ponyhof-Politik
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 R160075/103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 >> Filmdokument
18. Februar 2016
Unsere Reporterin Alexandra Gondorf trifft Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) am Rande einer Gemeinderatssitzung im Tübinger Rathaus. Der Abend wird ziemlich hitzig und das liegt nicht an der Raumtemperatur.
Beim Tagesordnungspunkt "Flüchtlingsunterbringung" soll eigentlich nur über ein Bebauungskonzept in der Stadt abgestimmt werden. Tatsächlich nutzen Gemeinderatsmitglieder aller Fraktionen die Gelegenheit, ihren OB mit teils deftigen Worten für seine Äußerungen zum Thema "Flüchtlingsaufnahme" abzuwatschen. Hauptkritikpunkt: Palmer schüre die Angst vor Flüchtlingen, mache sich über das Engagement von Ehrenamtlichen lustig.
"Es sind nicht die Zeiten für Pippi-Langstrumpf- oder Ponyhof-Politik", hatte Palmer in einem Interview mit dem "Spiegel" gesagt und von Tübinger Professoren berichtet, die sich angesichts arabischer Männer um ihre blonden Töchter sorgten. Das sei AfD-Rhetorik, erklärte die SPD-Fraktion im Tübinger Gemeinderat.
Beim Tagesordnungspunkt "Flüchtlingsunterbringung" soll eigentlich nur über ein Bebauungskonzept in der Stadt abgestimmt werden. Tatsächlich nutzen Gemeinderatsmitglieder aller Fraktionen die Gelegenheit, ihren OB mit teils deftigen Worten für seine Äußerungen zum Thema "Flüchtlingsaufnahme" abzuwatschen. Hauptkritikpunkt: Palmer schüre die Angst vor Flüchtlingen, mache sich über das Engagement von Ehrenamtlichen lustig.
"Es sind nicht die Zeiten für Pippi-Langstrumpf- oder Ponyhof-Politik", hatte Palmer in einem Interview mit dem "Spiegel" gesagt und von Tübinger Professoren berichtet, die sich angesichts arabischer Männer um ihre blonden Töchter sorgten. Das sei AfD-Rhetorik, erklärte die SPD-Fraktion im Tübinger Gemeinderat.
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Audio-Visuelle Medien
Gumrich, Ernst; Kommunalpolitiker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:26 MEZ
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