Kollegialschreiben des ausschreibenden Prälaten, Abt Johann Christoph von Weißenau, betr. u.a.: Konferenz der Äbte von Weißenau, Salem, Weingarten, Rot, Schussenried und Adelberg am 12. Jan. 1632 "im Newenhauß"; Absendung des Kollegialsyndikus an den Bf. von Konstanz und den Hz. von Bayern; Protest der Prälaten gegen Forderungen des Kreiseinnehmers; Tagungen von Mitgliedern des kath. Bundes in Ravensburg (18. Nov. 1631) und Mindelheim (14. März 1632); Unterbringung und Unterhalt der Reiterei des kath. Bundes
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Kollegialschreiben des ausschreibenden Prälaten, Abt Johann Christoph von Weißenau, betr. u.a.: Konferenz der Äbte von Weißenau, Salem, Weingarten, Rot, Schussenried und Adelberg am 12. Jan. 1632 "im Newenhauß"; Absendung des Kollegialsyndikus an den Bf. von Konstanz und den Hz. von Bayern; Protest der Prälaten gegen Forderungen des Kreiseinnehmers; Tagungen von Mitgliedern des kath. Bundes in Ravensburg (18. Nov. 1631) und Mindelheim (14. März 1632); Unterbringung und Unterhalt der Reiterei des kath. Bundes
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Nr. 79
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 3 Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen
Marchtal: Reichs-, Kreis- und Kollegialsachen >> I. Circularia 1468-1802
1632
Enthält: Ordonnanzen, Lieferlisten, Quartieranweisungen, Quittungen, Zeitungen, Notizzettel, Mahnungen, Schreiben und dgl. Absender, Aussteller und Empfänger: u. a. Bf. Johann von Konstanz, Abt Johann von Marchtal; Johann Kestle, Superior des Kl. Marchtal; Kf. Maximilian I. von Bayern; Bernhard von Weimar; Gf. Ludwig Eberhard von Hohenlohe; die ksl. und schwedischen Offiziere und Kommissare Generalfeldwachtmeister Heinrich von Haramont (Harracourt), Patrick Rutshuon (Rethwen, Rethuum), Generalmajor und Kommandant zu Ulm, Freiherr Johann von Montrichier (Montressiar), Oberst und Kämmerer, Kriegshofrat Oberst Wolf Rudolf von Ossa, Oberst Georg Christoph von Raupalden, Oberstleutnant P. de Brossard, Oberstleutnant Johann Meiler (Meilen, Müllen), Marx Konrad Besserer, Kapitän und Kommandant zu Biberach, Kapitän Franz [?] von Ansem, Kornett Christoph Friedrich von und zu Spangstain, Hans Heinrich von Offenburg, württembergischer Rat und Obervogt zu Nagold sowie Generalkommissar Hz. Bernhards von Weimar, Hans Sigmund Fux, Johann Leuhausen, Eitel Georg Günther, Hans Konrad Lang, Samuel Schmuck, Quartiermeister Hans Christoph Keller; Bm. und Rat der Städte Riedlingen und Ehingen; Stadtschreiberei Saulgau; Georg Steinlin, Geh. Rat des Gf. von Hohenlohe; Christoph Bitterlin, Oberamtmann [des Kl. Zwiefalten]; Johannes Schenz, (Ober-) Vogt des Kl. Marchtal; Wilhelm Maucher, Burgvogt zu Stafflangen; Christoph Schenk von Stauffenberg, Pfleger zu Ehingen; Viztumsdiener J. Enderlin; Georg Mauch, Deutschordentshausverwalter zu Ulm; Dr. med. Anton Rüber, Handelsmann zu Biberach und Schwiegervater des Kommissars H. K. Lang; Matth. Gundelfinger, Georg Molitor; Georg Gustav Wetzel von Marsilien und Alexander Faber, Ober- bzw. Untervogt zu Urach; Konrad Schaffalitzky von Mukodell; Niklas Steinmetz; Johann Jakob Speidel, gfl. hohenlohischer Rat zu Pfedelbach. Betr. u.a.: Lieferung von Proviant, Pferden, Fuhrwerk; Kontributionszahlungen; Schadensersatzforderungen; Vorrücken der Schweden nach Südwestdeutschland; Bewegungen der ksl. Truppen; Konvente in Ravensburg, Überlingen und Mindelheim zur Organisation der Verteidigung des kath. Bundes und der kath. Stände des schwäb. Kreises gegen die Schweden; Verehrungen und Schutzbriefe; Ausschußaufgebot; Entschädigungsansprüche des Pfarrers zu Mehrstetten; Sühnezahlung von 300 fl durch die Gemeinde Alleshausen für den dort von Ortsfremden erschlagenen Bruder des Niklas Steinmetz, Soldat des Hz. Bernhard von Weimar; Okkupation, Inventarisierung und Verwaltung des Marchtaler Ammerhofs durch den Tübinger Universitätsverwandten; Schenkung des Kl. Marchtal samt allem Zubehör durch Kg. Gustav Adolf von Schweden an Gf. Eberhard-Ludwig von Hohenlohe-Langenburg und Schenkung des Ammerhofs an den ältesten Bruder des Konrad Schaffalitzky; Notwendigkeit einer Entscheidung Kg. Gustav Adolfs über diese einander ausschließenden Ansprüche; Immission des Gf. Eberhard Ludwig von Hohenlohe-Langenburg in das "iure belli" dem schwedischen Kg. zugefallene Kl. Marchtal (mit allem Zubehör) unter kgl. Oberhoheit
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ