47/7 [fol. 406]: 1776 Februar 8 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 55
Enthält: Anwesend: Prorektor Tafinger; Kanzler Reuss; Cotta; Sartorius; Hoffmann jun.; Kapff; Breyer; Storr; Uhland; Ploucquet; Kies; Schnurrer.; Bezahlung der Schulden des Stud. Seefels durch seinen Onkel, den Vogt Seefels. [UAT 47/7, Bl. 406]; Bezahlung der Strafe des Fiherius und Freigabe seines beschlagnahmten Koffers. [UAT 47/7, Bl. 406]; 1.) Inscription des Ass. Canz als unoratus. [UAT 47/7, Bl. 406]; 2.) Reichung von Gratialien zu je 45 x an Hans Jörg Burckhardt und 3 weitere Nachtwächter. [UAT 47/7, Bl. 406]; 3.) Bestimmung des Malers Schreiber zur Einsammlung von Almosen an jedem 4. Sonntag. [UAT 47/7, Bl. 406]; 4.) Reichung von 2 fl an den Buchdrucker Richter auf seine Beschwerde wegen seiner nicht ausreichenden wöchentlichen 40 x. [UAT 47/7, Bl. 406']; 5.) Dekretierung des üblichen Betrags für den Adressen-kalender. [UAT 47/7, Bl. 406']; 6.) Annahme von nur noch 6 jährigen Stipendiaten in das Stipendium Frontenhusanum (Prof. Sigwart, Administrator). [UAT 47/7, Bl. 407]; 7.) Beschwerde der Juliana Elisabetha Fernau wegen Vernachlässigung bei der Reichung wöchentlicher Beiträge. [UAT 47/7, Bl. 407]; 8.) Aufnahme des 8-jährigen Sohns des Hüttenschreibers Georg Friedrich Braun in Königsbronn, Maximilian Johann Jacob Friedrich, in das Stipendium Kellenbenzianum auf Antrag des Administrators, Prof. Hoffmann jun.. [UAT 47/7, Bl. 407]; 9.) Reichung einer Beihilfe an katharina Bosch in Ebersbach für ihren Sohn Christoph zur Erlernung des Strumpfweberhandwerks. [UAT 47/7, Bl. 407]; 10.) Reichung einer Beihilfe von 40 fl in 2 Jahren an Johann Friedrich Bub zu Ebersbach zur Erlernung der lateinischen Sprache. [UAT 47/7, Bl. 407']; 11.) Zirkulierung eines Petitum verschiedener Kellenbenzianischer Anverwandter wegen Aufnahme einiger verschwägerter Familien in das Stipendium. [UAT 47/7, Bl. 407']; 12.) Reichung eines Gratials von 30 fl aus dem Lazarett an die verwitwete Pfarrerin Hoffmann zu Weilimdorf auf Veranlassung von Prof. Hoffmann sen.. [UAT 47/7, Bl. 407']; 13.) Ausbesserung des Ofens im Senaculum auf Vorstellung des Syndicus Gaum. [UAT 47/7, Bl. 407']
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
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- 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) (Gliederung)
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