Heinrich von Hebel (Hebelde), Bürger (oppidanus) zu Fritzlar, stiftet dem Kloster Haina zu seinem und seiner Eltern Seelenheil Einkünfte von 3 Pfu...
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Urk. 26, 489
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1300-1324
1300 Februar 13
Ausf., Perg., durch Moder besch., aufgeklebt. - Urspr. anh. Sg. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum idus februarii a. d. 1300.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Hebel (Hebelde), Bürger (oppidanus) zu Fritzlar, stiftet dem Kloster Haina zu seinem und seiner Eltern Seelenheil Einkünfte von 3 Pfund 10 Schilling, die er besonders zur feierlichen Ausstattung des Festes Mariae Lichtmeß (purificacionis beate Mariae virginis) bestimmt, im einzelnen: aus Arnsbach (Arnesbach) 5 Schilling; von Heinrich, dem Sohn des Müllers Eckehard (Eckehardi molendinarii), 2 Schilling und 1 Gans aus der Mühle Friedrichs; von dem Fleischer Burkhard (Burchardus carnifex) 3 Schilling von seiner Fleischbank (macellum); von der Fleischbank Ermengers 2 Schilling und 1 Huhn; von Spore (Calcar) 18 Pfennig sowie 6 Pfennig zu Ostern und 1 Huhn; vom Pleban zu Homberg (Hohenberg) 3 Schilling 6 Pfennig aus dem Lubint genannten Acker; vom Weber (Textor) 6 Pfennig aus einem Garten in Neuenhain (minori Indagine); aus Remsfeld (Remegozfelde) 11 Schilling 6 Pfennig, sowie 6 Pfennig zu Ostern, 6 Pfennig zu Weihnachten 3 Limez (limodia)1 Hafer, 18 Käse und 2 Hühner; von Walter gen. Colre ebd. 6 Schilling und 2 Hühner; von Harpert 26 Pfund Seife, wobei ihm 1 Schilling zurückzugeben ist; ebensoviel von Gumpert gen. Magere, der nichts zurückerhält; von der Fischerei zu Binsförth (Bynsforde) 14 Schilling.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ditmar von Wolfhagen (Wolfhaym), Konrad Folpurgis, Siegfried von Naumburg (Nuwenberg), Hermann von Kirchberg (Kyrchberg), Konrad Hippelle, Heinrich von Alsfeld (Alsfelt), Hermann von Lemgo (Lemego), Guntram (Gunderamus), Hermann Müller (Molendinarius), Wiknand und Heinrich Kazman, Schöffen zu Fritzlar, mit dem Stadtsiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 895, Erster Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Hebel (Hebelde), Bürger (oppidanus) zu Fritzlar, stiftet dem Kloster Haina zu seinem und seiner Eltern Seelenheil Einkünfte von 3 Pfund 10 Schilling, die er besonders zur feierlichen Ausstattung des Festes Mariae Lichtmeß (purificacionis beate Mariae virginis) bestimmt, im einzelnen: aus Arnsbach (Arnesbach) 5 Schilling; von Heinrich, dem Sohn des Müllers Eckehard (Eckehardi molendinarii), 2 Schilling und 1 Gans aus der Mühle Friedrichs; von dem Fleischer Burkhard (Burchardus carnifex) 3 Schilling von seiner Fleischbank (macellum); von der Fleischbank Ermengers 2 Schilling und 1 Huhn; von Spore (Calcar) 18 Pfennig sowie 6 Pfennig zu Ostern und 1 Huhn; vom Pleban zu Homberg (Hohenberg) 3 Schilling 6 Pfennig aus dem Lubint genannten Acker; vom Weber (Textor) 6 Pfennig aus einem Garten in Neuenhain (minori Indagine); aus Remsfeld (Remegozfelde) 11 Schilling 6 Pfennig, sowie 6 Pfennig zu Ostern, 6 Pfennig zu Weihnachten 3 Limez (limodia)1 Hafer, 18 Käse und 2 Hühner; von Walter gen. Colre ebd. 6 Schilling und 2 Hühner; von Harpert 26 Pfund Seife, wobei ihm 1 Schilling zurückzugeben ist; ebensoviel von Gumpert gen. Magere, der nichts zurückerhält; von der Fischerei zu Binsförth (Bynsforde) 14 Schilling.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ditmar von Wolfhagen (Wolfhaym), Konrad Folpurgis, Siegfried von Naumburg (Nuwenberg), Hermann von Kirchberg (Kyrchberg), Konrad Hippelle, Heinrich von Alsfeld (Alsfelt), Hermann von Lemgo (Lemego), Guntram (Gunderamus), Hermann Müller (Molendinarius), Wiknand und Heinrich Kazman, Schöffen zu Fritzlar, mit dem Stadtsiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 895, Erster Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ