Das ganze Land auf 300.000 Glasnegativen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/001 D900065/119
C900065/207
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/001 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1990
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1990 >> November 1990
Montag, 12. November 1990
Auf dem Dachboden des bankrotten Tübinger Postkartenverlags Metz wartet ein gewaltiger Schatz darauf, wissenschaftlich ausgewertet zu werden. Fein säuberlich in braune Kartons verpackt, lagern dort gläserne Negative mit historischen Ansichten fast aller Orte Baden-Württembergs. (aus: SDR-Sendelaufplan) SCHNABEL: Die alten Fotografien stellen eine Rarität dar. "Es werden neben den Gebäuden immer auch Menschen gezeigt". STIERLE: Gefahr, daß die Glasnegative des bankrotten Verlags an Privatleute verkauft werden. Interesse des Landes an den Negativen, das aber vor dem hohen Kaufpreis von 1,5 Millionen DM zurückschreckt. GRUB: Rechtfertigt den hohen Kaufpreis. SCHNABEL: Interesse des Hauses der Geschichte an der Sammlung, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren.
SDR 1
0:05:30; 0'05
Audio-Visuelle Medien
Tübingen TÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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