Bischof D. Ernst Hornig (Bestand)
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7NL 115
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 7NL Nachlässe >> 7NL 115 Bischof D. Ernst Hornig
Bestandsbeschreibung: Bischof D. Ernst Hornig Ernst Hornig (1894-1976) war seit 1928 Gemeindepfarrer in Breslau. Er engagierte sich führend in der Bekennenden Kirche und erhielt 1945 den Vorsitz in der kirchlichen Leitung der Kirchenprovinz Schlesien. Nach der Ausweisung im Dezember 1946 siedelte er nach Görlitz über, wo er sein Amt mit dem Titel eines Bischofs weiterführte. Inhalt: Examensarbeit 1921; Ausreiseantrag in die Bundesrepublik 1963; Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Korrespondenz und Mitteilungen); Dokumentation zur Geschichte der Schlesischen Kirche der Nachkriegszeit. Literatur: Die evangelische Kirche im Görlitzer Kirchengebiet im SED-Staat. Beobachtungen, Analysen, Dokumente (Studien zur Schlesischen und Oberlausitzer Kirchengeschichte 2), Düsseldorf 1997; Manfred Jacobs (Hrsg.): Ernst Hornig. Die schlesische evangelische Kirche 1945-1964 (Studien zur Schlesischen und Oberlausitzer Kirchengeschichte 7), Görlitz 2001. Akzessionsdatum: 2001.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ