Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] antwortet Hans v. Stetten auf seine Bitte um Ersatz seines im Dienste des verstorbenen Junggrafen Phili...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
Rheinfels 1455 März 6
Konz. Staatsarchiv Darmstadt, Abt. D 4 Konv. 1 fasc. 1
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Rinfels uff dorenstag nach dem sontage Reminscere a. etc. 55
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] antwortet Hans v. Stetten auf seine Bitte um Ersatz seines im Dienste des verstorbenen Junggrafen Philipp v. Katzenelnbogen erlittenen Pferdeschadens in Höhe von 100 Gulden, dass es nicht ihm, sondern seiner Schwiegertochter, der Gemahlin des Verstorbenen, zustehe, diesen Schaden zu ersetzen, wie sie inzwischen auch die Herren v. Düren und etliche andere nach ihrem Vermögen entschädigt habe. Glaube er (Hans) jedoch Ansprüche an ihn (den Grafen) zu haben, so möge das durch Joffried v. Leiningen oder Wildgraf Gerhard v. Dhaun und Kyrburg, Raugraf zum Stein, entschieden werden; Am 11. März (dinstag nach Oculi) bittet Hans v. Stetten erneut um Austrag vor dem Markgraf Albrecht v. Brandenburg oder Michael v. Bickenbach, erklärt sich aber auch mit Graf Kraft v. Hohenlohe und Ziegenhain einverstanden. (Ausfertigung mit Unterschrift, Außenadresse und Briefsg.-verschluss Staatsarchiv Darmstadt; Daraufhin schlägt Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D{armstadt] in seiner Antwort vom 17. März (D. Katzenelnbogen uff den maentag noch dem sontage Letare) als Schiedsleute Pfalzgraf Friedrich bei Rhein, Graf Diether v. Isenburg-Büdingen oder Graf Philipp v. Hanau vor. (Staatsarchiv Darmstadt)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 6368
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] antwortet Hans v. Stetten auf seine Bitte um Ersatz seines im Dienste des verstorbenen Junggrafen Philipp v. Katzenelnbogen erlittenen Pferdeschadens in Höhe von 100 Gulden, dass es nicht ihm, sondern seiner Schwiegertochter, der Gemahlin des Verstorbenen, zustehe, diesen Schaden zu ersetzen, wie sie inzwischen auch die Herren v. Düren und etliche andere nach ihrem Vermögen entschädigt habe. Glaube er (Hans) jedoch Ansprüche an ihn (den Grafen) zu haben, so möge das durch Joffried v. Leiningen oder Wildgraf Gerhard v. Dhaun und Kyrburg, Raugraf zum Stein, entschieden werden; Am 11. März (dinstag nach Oculi) bittet Hans v. Stetten erneut um Austrag vor dem Markgraf Albrecht v. Brandenburg oder Michael v. Bickenbach, erklärt sich aber auch mit Graf Kraft v. Hohenlohe und Ziegenhain einverstanden. (Ausfertigung mit Unterschrift, Außenadresse und Briefsg.-verschluss Staatsarchiv Darmstadt; Daraufhin schlägt Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D{armstadt] in seiner Antwort vom 17. März (D. Katzenelnbogen uff den maentag noch dem sontage Letare) als Schiedsleute Pfalzgraf Friedrich bei Rhein, Graf Diether v. Isenburg-Büdingen oder Graf Philipp v. Hanau vor. (Staatsarchiv Darmstadt)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 6368
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ